Bullen legen vor
Dabei gingen die Gäste zunächst durch einen Heigl-Doppelpack mit 2:0 in Front. Der Rückstand wirkte jedoch wie ein Wachrüttler im Team der Pinzgauer, denn in Überzahl antwortete Philipp Kreuzer zum 1:2 Anschluss-Treffer nach einer halben Stunde. Der EKZ roch nun Lunte und setzte prompt nach. Nur wenige Sekunden später verwertete Neuzugang Clemens Paulweber zum 2:2 Ausgleich und egalisierte damit den Zwei-Tore-Rückstand komplett.
Neubauer verwandelt KE KELIT Arena in Tollhaus
In einem rassigen Match mit Chancen auf beiden Seiten ließen aber auch die Bullen nicht locker, wollte man die Serie am Samstag zurück in die Mozartstadt lotsen. Das Vorhaben der Salzburger sollte an diesem Abend aber nicht gelingen, zu zielstrebig arbeiteten die Eisbären am Saisonziel Viertelfinale. Zwar konnte Maxim Mastic nochmals zum 3:2 für die Red Bulls anschreiben (33.), Henrik Neubauer hatte aber noch einen „in petto“ und schlug mit der zweiten Pausen-Sirene zurück. Der Schwede sorgte mit seinem Treffer zum 3:3 für mächtig Spannung in der KE KELIT Arena und glich erneut aus.
Im Schlussabschnitt machten die Zeller dann alles klar. Zwar erspielten sich die Mannen von Gästecoach Teemu Levijoki nochmals Torszenen, scheiterten aber an EKZ-Goalie Max Zimmermann. Für die Entscheidung sorgte abermals Henrik Neubauer, der in Minute 58 das 4:3 einzimmerte und somit die Tür zum Viertelfinale der Alps Hockey League Playoffs endgültig öffnete.
ALPS HOCKEY LEAGUE | Saison 2021/2022 | Pre-Playoffs | Spiel 2
EK Zeller Eisbären vs. Red Bull Hockey Juniors 4:3 (0:1/3:2/1:0)
Stand: 2:0 (Seriensieg EKZ)
Tore:
0:1 |01.| Thomas Heigl
0:2 |21.| Thomas Heigl
1:2 |30.| Philipp Kreuzer PP1
2:2 |31.| Clemens Paulweber
2:3 |33.| Maxim Mastic
3:3 |40.| Henrik Neubauer
4:3 |58.| Henrik Neubauer
Zuseher: 1.589 (KE KELIT Arena)
SR: Lazzeri / Rezek