Neuzugänge präsentieren sich gut
Mit Rückkehrer Tomi Wilenius und Sturm-Ass Aleksi Hämäläinen bewies die Sportliche Leitung im Sommer viel Verhandlungsgeschick. Dass das Management hierbei auch ein glückliches Händchen hatte, zeigen die beiden Finnen bislang auch auf der Platte. Denn das Sturm-Duo findet sich in der internen Topscorer-Liste derzeit in den Top-Drei wieder. Grund genug, um zufrieden zu sein, möchte man meinen. "Um ehrlich zu sein, ganz zufrieden bin ich noch nicht", resümierte der 29-Jährige seine persönliche Leistung und spricht dabei die Höhen und Tiefen an. "Ich muss konstanter werden", setzte der Finne fort. Die Messlatte beim Rückkehrer, der in den vergangenen zwei Spielzeiten in Deutschland Punkte sammelte, ist somit weiter hoch.
"fühlen uns wie zu Hause"
Angekommen scheint Wilenius mit seiner Familie nach der Rückkehr nach Zell am See Kaprun bereits, gefällt es der jungen Familie in der Region zweifellos sehr gut. "Wir haben uns sehr gut eingelebt und wir fühlen uns wie zu Hause. Alles ist so, wie wir es uns vorgestellt haben“, freute sich der Angreifer über seine neue alte Heimat.
Wenn man sich als Athlet privat gut fühlt, hat es bekanntermaßen auch stets Einfluss auf die sportlichen Leistungen. Bei Wilenius-Sturm-Partner Aleksi Hämäläinen, der im Sommer aus Polen in den Pinzgau kam, ist dies gut zu sehen. "Ich genieße meine Zeit hier in Zell am See. Die Menschen sind nett und der gesamte Klub und die Organisation sind wirklich großartig", meinte der Finne, der heuer speziell in puncto Vorlagen glänzt. Denn mit 13 Assists und vier Treffern weiß Hämäläinen nicht nur, wo die Kiste steht, sondern kennt auch die Positionen seiner Mitspieler bestens. "Natürlich kann es immer besser laufen, das ist klar. Aber generell bin ich mit der bisherigen Saison ganz zufrieden", gab sich der Linksschütze, der in finnlands höchster Spielklasse bereits 30 Einsätze vorzuweisen hat, zurückhaltend.
Abwehr-Duo glänzt
Wer auf die Tabelle der Alps Hockey League (AHL) blickt, stellt fest, die Zeller Eisbären können sich in der laufenden Saison nicht nur offensiv, sondern auch defensiv sehen lassen. Nach Top-Favorit Jesenice hält die Ekrt-Crew derzeit die zweitbeste Defensive und musste in 15 Partien "nur" 32 Gegentore hinnehmen. "Ein Schnitt unter 2,5 pro Partie ist immer gut", so Geschäftsführer Patrick Schwarz, der dabei seine Abwehrleute durchaus lobte. Denn mit Jesper Akerman und Fredrik Widen besitzen die Zeller zwei Top-Verteidiger in der Liga. "Im Sport zählen immer Siege und Punkte. Allerdings müssen wir schauen, dass wir noch konstanter werden", zeigte sich Widen zwar zufrieden, jedoch warnend zugleich. Der Schwede steht bereits die fünfte Saison in der Steinergasse auf dem Eis und fühlt sich ebenso wie Wilenius und Hämäläinen pudelwohl. "Zell am See ist meine Heimat geworden. Kein Wunder, bei diesen Menschen hier und den besten Fans der Liga", sagte der 29-Jährige, der sich in der Bergstadt zu einem echten Leader in der Mannschaft entwickelte.
Abwehr-Partner Jesper Akerman zog ein ähnliches Resümee wie Landsmann Fredrik Widen. "Ich bin auch sehr zufrieden, wie wir bislang aufgetreten sind. Doch wie Fredi schon sagte, müssen wir unbedingt an unserer Konstanz arbeiten. Die Kunst ist es nun, die Position in der Tabelle zu halten und uns weiter zu verbessern."
Südtirol-Doppel nach der Pause
Zeit genug haben die Jungs, geht es in der Alps Hockey League erst am 15.November wieder um Punkte. Dann gastiert die Crew von Headcoach Martin Ekrt bei Liga-Neuling HC Meran. das nächste Heimspiel in der KE KELIT Arena geht nur zwei Tage später über die Bühne, wenn mit den Wipptal Broncos Weihenstephan ein unangenehmer Gegner seine Visitenkarte in der Bergstadt abgibt. Die Erinnerungen an die Wildpferde dürften jedoch gut sein, feierten die Zeller vor wenigen Wochen bei den Broncos den ersten Auswärtssieg in Sterzing überhaupt.
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