Mit nur 35 Gegentoren - und damit auch der beste Wert in der Liga - ist der derzeitige erste Tabellenplatz vor allem auch ein Verdienst der Eisbären-Goalies, allen voran Max Zimmermann und Alois Schultes! Während sich das Team gerade auf die beiden kommenden Spiele gegen Sterzing und Klagenfurt mental, physisch und körperlich vorbereitet und bereits tief im Training steckt, haben wir uns mit den beiden Keepern getroffen, um die bisherige Saison Revue passieren zu lassen.
Wie geht es Euch beiden nach den bisherigen 15 Runden in der Alps Hockey League?
Alois: Nach den ersten 15 Runden bin ich mehr als zufrieden! Wir müssen aber so weiter machen, wie wir begonnen haben.
Max: Ganz gut, ich glaube an der Tabellenspitze kann man sich nur gut fühlen. Wir müssen aber auf jeden Fall hart arbeiten, um unsere gute Position zu halten.
Kräftezehrende Wochen liegen hinter Euch, Ihr konntet aber beide stets einen kühlen Kopf am Eis bewahren. Wie habt Ihr die letzten Monate erlebt?
Alois: Schon lange hatten wir nicht mehr so einen tollen Start in die Saison, auch wenn die letzten Spiele nicht unbedingt von einer konstanten Form geprägt waren.
Max: Ich glaube die Dinge, die wir uns am Anfang der Saison vorgenommen haben, haben auf jeden Fall gezündet, was man auch am Erfolg sieht. Ich glaube der Mix aus jungen und routinierten Spielern ist gut aufgegangen.
Seit ein paar Wochen haben die Eisbären den ersten Rang in der Tabelle inne. Woran denkt Ihr, dass die derzeit gute Punkteausbeute der Eisbären liegt?
Alois: Das hat bestimmt viele Gründe. Definitiv tippe ich auf die sehr gute Kommunikation und auf die super Gemeinschaft!
Max: Die tägliche harte Arbeit macht sich bezahlt und die Organisation hat im Sommer eine Top Arbeit gemacht, um eine gute Mannschaft aufzustellen. In Kombination mit der neuen Kabine und der super Infrastruktur in Zell ist es dieses Jahr auf jeden Fall eine Situation, aus der man sehr viel machen kann.
In den letzten Jahren hat sich die Popularität vom Eishockey in Zell am See stark gesteigert, was sich auch an den hohen Zuschauerzahlen erkennen lässt. Wie empfindet Ihr den Fortschritt, welchen der Verein in den letzten Jahren durchgemacht hat?
Alois: Die Organisation hat einen tollen Job gemacht und der Eishockeysport lebt wieder im Pinzgau. Darauf kann man stolz sein!
Max: Es ist eigentlich der absolute Wahnsinn! Vor so einer Kulisse spielen zu dürfen macht das Spiel gleich viel interessanter für Spieler und Fans. Man merkt aber auch, dass die Organisation sehr professionell arbeitet, was unsere “Arbeit” im Endeffekt auch um einiges angenehmer macht.
Alois, als gebürtiger Zeller bist Du in der KE KELIT Arena praktisch aufgewachsen. Wie ist es für Dich, nun bereits seit zwei Jahren ein fester Bestandteil der Kampfmannschaft zu sein?
Alois: Ich bin froh und stolz darüber. Ich freue mich auch sehr auf die Zukunft.
Das doch recht frühe Saisonaus im vergangenen Jahr war für alle Eishockeyfans im Pinzgau und für das gesamte Team bestimmt schwer zu verkraften. Wo denkt Ihr, dass die Eisbären am Ende des Grunddurchganges stehen werden?
Alois: Es gibt gute Mannschaften in der Liga und man sollte sich nie zu sicher sein. Wenn wir aber so spielen, wie wir Können, dann sind wir vorne dabei!
Max: Wenn wir alle gesund bleiben, bin ich zuversichtlich auch weiterhin ganz vorne an der Spitze zu spielen. Es wird aber weiterhin viel Arbeit sein und kleinere Fehler müssen wir so gut es geht verhindern!
Max, auch dein Herz pocht für den Eishockeysport. Nach dem Du bei den Vienna Capitals das Nachwuchsabteilung durchlaufen hast, 2017 dein EBEL-Debüt gemeistert hast und als jüngster EBEL-Goalie mit einem Shutout-Sieg gefeiert wurdest, verschlug es Dich 2021 in die Bergstadt Zell am See / Kaprun. Wie wohl fühlst Du dich hier und was ist das Besondere für Dich am Eishockey im Pinzgau?
Max: Zell am See ist für mich in den letzten Jahren auf jeden Fall zu einem zweiten Zuhause geworden und mit solchen Fans im Rücken macht dann der Sport auch doppelt so viel Spaß.
Nach der Niederlage gegen Jesenice, den knappen Sieg gegen Kitzbühel und Salzburg und der Niederlage in der Overtime gegen Gröden, kam der November-Break sicherlich zur richtigen Zeit. Wie läuft das Training aktuell und wo seht Ihr noch Verbesserungsbedarf?
Alois: Das Training ist wie zuvor intensiv und auf einem hohen Niveau. Wir müssen uns wieder etwas mehr auf das Spiel konzentrieren.
Max: Die Pause ist glaube ich zum perfekten Zeitpunkt gekommen, um wieder zu den Basics zurückzukehren und einfach einmal durchzuatmen.
Zu guter Letzt: Am 16.11. geht es in Sterzing wieder los und am Samstag den 18.11. findet das nächste Heimspiel gegen das KAC Future Team in der KE KELIT Arena statt. Was erwartet Ihr Euch von den beiden Spielen?
Alois: Wir sind topmotiviert und brauchen eine großartige Leistung, um in Sterzing bestehen zu können.
Max: Sterzing wird sicher eine Partie auf sehr, sehr hohem Niveau, aber auch Klagenfurt dürfen wir nicht unterschätzen. Zuhause vor unseren Fans wollen und müssen wir einen Sieg einfahren, dass sind wir unserem Publikum schuldig.
Das nächste Heimspiel des EK die Zeller Eisbären:
ALPS HOCKEY LEAGUE | Grunddurchgang | SAISON 2023/2024 | Runde 17
EK Zeller Eisbären vs. KAC Future Team
Sa, 18.11.2023 | 19.30 Uhr, KE KELIT Arena Zell am See