Von Beginn an erspielten sich beide Mannschaften zahlreiche Chancen, wobei sich die Gäste aus Vorarlberg von ihrer gefährlicheren Seite zeigten. So war es David Slivnik, der in der zwölften Minute die Gästeführung anschrieb. Nach dem Rückstand der Pinzgauer hatte Philip Putnik den Ausgleich auf der Kelle, scheiterte jedoch denkbar knapp am ersten EKZ-Treffer des Abends.
Der Mittelabschnitt erwies sich als ein intensiver, kamen die Eisbären stark aus der Kabine und netzten durch Philip Putnik zum 1:1 ein (24.). Der Stürmer fälschte einen frechen Schuss von Maximilian Egger unhaltbar ab und egalisierte somit den Rückstand. Doch der Crew von Headcoach Martin Ekrt gelang es in der Folge nicht, das Momentum umzumünzen und ließ den EHC durch einen Doppelschlag antworten. Nach einem Stangenschuss waren es Max Wilfan (36.) und Stefan Häußle (37.), welche die Löwen mit 3:1 in Front brachten. Besonders bitter, verletze sich EKZ-Goalie Max Zimmermann in dieser Szene so stark, dass er seinen Platz für Back-Up-Goalie Dominik Frank räumen musste und sich schmerzverzehrt in die Kabine schleppte.
EKZ startet Aufholjagd
Im Schluss-Drittel jubelten zunächst die Gäste, ehe die Eisbären binnen weniger Augenblicke doch nochmal für Spannung sorgten. Nachdem die Gäste durch Robin Wüstner den 1:4 Schock setzten (43.), zeigten die Gastgerber abermals Moral und kamen durch Hubert Berger (44.) und Antons Sinegubovs (46.) nochmals auf ein Tor heran. Zu mehr sollte es an diesem Abend aber nicht mehr reichen, wenn auch EKZ-Dompteur Martin Ekrt nochmals alles auf eine Karte setzte und 64 Sekunden vor dem Ende den eingewechselten Dominik Frank im Tor für einen sechsten Feldspieler ersetzte. Am Ende glich der EHC Lustenau die Serie erneut aus und stellte die best-of-five Serie abermals auf null.
Die Kleinigkeiten waren ausschlaggebend! Sie haben unsere Fehler eiskalt ausgenutzt. Wir haben am Ende aber viel Charakter gezeigt!“ – resümierte EKZ-Co-Trainer Christoph Frank den vierten Playoff-Fight gegen die Cracks aus dem Ländle.
Alps Hockey League | Saison 2021/2022 | Playoff-Viertelfinale 4
EK Zeller Eisbären vs. EHC Lustenau 3:4 (0:1/1:2/2:1) / Stand: 2:2
Tore:
0:1 |12.| David Slivnik
1:1 |24.| Philip Putnik
1:2 |36.| Max Wilfan
1:3 |37.| Stefan Häußle
1:4 |43.| Robin Wüstner
2:4 |44.| Hubert Berger
3:4 |46.| Antons Sinegubovs
Zuseher: 2.007
(KE KELIT Arena)
SR: Lazzeri / Moschen