Wie schon beim Hinspiel am Mittwoch erwischten die Zeller einen Start nach Maß. Dauerbrenner Tobias Dinhopel hämmerte das 1:0 nach nur 57 Sekunden in die Maschen und stellte auf 1:0. Der ECB, ähnlich dezimiert wie unter der Woche, schlug aber zurück und stellte in Minute zehn auf 1:1 durch Adem Kandemir. Die deutlich überlegenen Blau-Gelben sorgten jedoch noch vor dem ersten Pausentee für die erneute Führung, als Aleksi Hämäläinen in doppelter Überzahl das 2:1 anschrieb (19.).
Schon nach dem ersten Seitenwechsel machten die Zeller alles klar. Denn nach dem 3:1 durch Christian Jennes (22.) waren es Henrik Neubauer (24.) und Daniel Ban (29.), welche die Führung auf 5:1 ausbauten und dem Gesamtscore aus Hin und Rückspiel auf 10:1 stellten. Trotz der aussichtslosen Situation auf der Anzeigetafel zeigten die Wälder jedoch Moral und verkürzten, zumindest in dieser Partie, durch Philip Metzler (41.) und Rene Tröthan (52.) auf 5:3.
Die große Aufholjagd des EC Bregenzerwald blieb am Ende aber aus, zu hoch war der Vorsprung, den sich der EKZ in diesem Halbfinale erspielt hat. Die Zeller zogen damit nach zwei überlegenen Siegen gegen den ECB das Final-Ticket der Österreichischen Meisterschaft der Alps Hockey League und treffen dort auf die Red Bull Hockey Juniors, die den EHC Lustenau am Samstag aus dem Halbfinale schubsten.
Patrik Kittinger, EKZ: „Wir waren klar die bessere Mannschaft heute und auch am Mittwoch im Hinspiel. Natürlich haben die nicht in Vollbesetzung gespielt, aber wir hatten ebenfalls einige Ausfälle. Dennoch Respekt für die Leistung. Wir haben uns das definitiv verdient. Für mich hätte das Comeback nicht besser laufen können.“
ÖSTERREICHISCHE MEISTERSCHAFT (AHL) | HALBFINALE | RÜCKSPIEL
EK Zeller Eisbären vs. EC Bregenzerwald 5:3 (2:1/3:0/0:2) (Gesamtscore: 10:3)
Tore:
1:0 |01.| Tobias Dinhopel
1:1 |10.| Adem Kandemir PP1
2:1 |19.| Aleksi Hämäläinen PP2
3:1 |22.| Christian Jennes PP1
4:1 |24.| Henrik Neubauer
5:1 |29.| Daniel Ban
5:2 |41.| Philip Metzler
5:3 |52.| Rene Tröthan
SR: Durchner / Orel
ZS: 2.134 (KE KELIT Arena)