Derbysieger EKZ! – Zu Allerheiligen feierten die Zeller Eisbären vor nahezu vollem Haus einen hart umkämpften 3:2 Sieg gegen die Adler aus Kitzbühel. Nach dem frühen Rückstand drehte die Ekrt-Crew rasant auf und entschied die Partie durch die Treffer von Laurin Müller, Henrik Neubauer und Philip Putnik noch im ersten Drittel. Mit dem Sieg gegen Kitzbühel bleibt der EKZ weiterhin fester Bestandteil der Top-3 in der Alps Hockey League (AHL) und reist am kommenden Samstag zum KAC-Future-Team an den Wörthersee.
EKZ nach Rückstand fulminant
Von Beginn an setzte das Derby zwischen Zeller Eisbären und den Adlern aus Kitzbühel alles um, was es versprach. Für den ersten „Jubler“ waren die Gäste aus Tirol verantwortlich, als Niclas Maurer nach nur drei Minuten das 0:1 anschrieb. Doch der EKZ antwortete auf den frühen Schock perfekt und glich nur 30 Sekunden später zum 1:1 aus, als Verteidiger Laurin Müller Gäste-Tormann Paul Mocher erstmals bezwang. Die Crew von EKZ-Coach Martin Ekrt blieb in der Folge das spielbestimmende Team auf der Platte und konnte das Zepter nutzen, als Henrik Neubauer in Minute elf das 2:1 markierte und somit für die erste Führung für die Pinzgauer sorgte. Zuvor verpasste Aleksi Hämäläinen nach Zuckerpass von Topscorer Tomi Wilenius. Die Tiroler spielten aber mehr als nur mit und hielten die Partie trotz des 3:1 von Philip Putnik offen (20.), als Niclas Maurer den 3:2 Pausenstand auf die LED-Wall der KE KELIT Arena zimmerte (20.) und seinen persönlichen Doppelpack fixierte. Nachdem im Einstiegs-Drittel gleich fünf Tore gefallen sind, sahen die 2.309 Zuseher in der Steinergasse zwar einen intensiven, jedoch torlosen Mittelabschnitt zwischen den Eisbären und den Gamsstädtern.
Galliger Kampf um die Punkte
Im dritten und letzten Sektor zeigten beide Mannschaften eine kämpferische Leistung, wobei Zell am See aber auch Kitzbühel gallig auf die Derby-Punkte schielten. In der Schlussphase warfen die Gäste nochmals alles nach vorne, hämmerten den Puck durch Jimi Kuronen jedoch nur an die Querstange. Die Blau-Gelben verteidigten beherzt und als Gästecoach Marco Pewal seinen Schlussmann Paul Mocher für einen sechsten Feldspieler auf die Spielerbank pfiff, hatten die Hausherren die Mega-Chance auf die Entscheidung. Tomi Wilenius und Co. scheiterten nur knapp am vierten Tor, konnten die drei Punkte im Derby allerdings stark über die Zeit kämpfen. „Es ist ein super Gefühl für uns, dass wir uns hier heute zum Derby-Sieger kämpften. Ein großes Dankeschön auch an die Fans, die dieses Spiel durch eine überragende Stimmung unglaublich gemacht haben. Das Team hat sich diesen Sieg heute verdient.“ – resümierte Patrik Kittinger den knappen Sieg gegen seine ehemaligen Kollegen. „Natürlich fühlt es sich besonders an, gegen die alten Kollegen zu gewinnen. Aber was letzte Saison war, ist abgehakt. Nur diese Saison zählt!“ – fügt der Neo-Eisbär, der nach der Partie noch in der Fankurve anstimmte, hinzu.
Weiter geht’s für die Zeller am kommenden Samstag beim KAC-Future-Team, ehe bis zum 15.November das International-Break folgt.
ALPS HOCKEY LEAGUE | SAISON 2022/2023 | RUNDE 14
EK Zeller Eisbären vs. Adler Kitzbühel 3:2 (3:2/0:0/0:0)
Tore:
0:1 |03.| Niclas Maurer
1:1 |03.| Laurin Müller
2:1 |11.| Henrik Neubauer
3:1 |20.| Philip Putnik
3:2 |20.| Niclas Maurer
SR: Holzer / Ruetz
ZS: 2.309 (KE KELIT Arena)