Im Rahmen der Jahreshauptversammlung des EK Zeller Eisbären blickte der Vorstand auf eine erfolgreiche Saison 2025/26 zurück und stellte gleichzeitig die Weichen für die Zukunft. Neben der sportlichen und wirtschaftlichen Bilanz sowohl bei der Kampfmannschaft als auch beim Nachwuchs standen die Neuwahlen des Vorstandes sowie der Ausblick auf die kommende Spielzeit im Mittelpunkt.
Sportlich blicken die Eisbären auf eine sehr anständige Saison zurück. Nach einem starken Grunddurchgang, trotz arger Verletzungsprobleme, gelang mit zehn Siegen aus zehn Spielen eine historische Master Round – die beste seit Bestehen der Alps Hockey League. Dazu kam der Gewinn der österreichischen Meisterschaft, die beste Defensive der Liga und eine starke Derby-Bilanz. Im Halbfinale war schließlich gegen den späteren Meister aus Gröden Endstation, womit die Saison als insgesamt gute Spielzeit eingeordnet wurde.
Auch organisatorisch entwickelte sich der Verein weiter. Die Zuschauerzahlen konnten erneut gesteigert werden und lagen bei knapp 2.160 Besuchern pro Heimspiel. Insgesamt besuchten über 65.000 Fans die Heimspiele der Zeller Eisbären. Zwölf Partien waren ausverkauft, zudem wurde mit 1.111 Dauerkarten ein neuer Höchstwert erreicht. Ebenso positiv verlief die Entwicklung im Sponsoring sowie in den Bereichen Infrastruktur, Medienarbeit und Veranstaltungsorganisation.
Im Rahmen der Neuwahlen wurde der bisherige Vorstand einstimmig für eine weitere Funktionsperiode (3 Jahre) bestätigt und geht damit bereits in das siebte gemeinsame Jahr. Dem Vorstand gehören weiterhin Geschäftsführer Patrick Schwarz der weiterhin die Leitung des Tagesgeschäftes sowie den Bereich Sport inne hat, sowie Peter Haffner für Finanzen und Budget an. Für das Sponsoring sind auch künftig Hermann Vogl, Ulrike Lahoda und Maxim Altuhov zuständig, Anton Riedlsperger verantwortet Organisation und Merchandise, Christoph Herzog und Florian Aigner den Nachwuchs.
Erfreuliche Nachrichten gab es auch aus dem Nachwuchs. Die Zahl der Kinder erhöhte sich innerhalb eines Jahres von rund 120 auf über 150. Mittlerweile kümmern sich drei Profitrainer um die sportliche Ausbildung. Das Aushängeschild war die U13, die mit Platz drei in der österreichischen Bundesliga ein hervorragendes Ergebnis erreichte. Trotz wirtschaftlicher Herausforderungen im Nachwuchsbereich konnte dank einer soliden finanziellen Basis weiterhin nachhaltig gearbeitet werden. Ein besonderer Dank gilt den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern und engagierten Eltern, ohne deren Einsatz ein Nachwuchsbetrieb in diesem Ausmaß nicht möglich wäre.
Die Kassaprüfer bestätigten eine ordnungsgemäße Gebarung und beantragten die Entlastung des Vorstandes, welche von den anwesenden Mitgliedern einstimmig beschlossen wurde.
Mit Blick auf die Saison 2026/27 wurden die sportlichen Ziele klar formuliert. Die Eisbären möchten erneut um die Spitzenplätze mitspielen und sich in den Top Vier der Alps Hockey League etablieren. Man blickt dem neuen Spieljahr mit einer verjüngten Mannschaft, viel Charakter und großem Vertrauen in den eingeschlagenen Weg optimistisch entgegen.
Auch im Nachwuchsbereich werden die begonnenen Projekte konsequent fortgesetzt. Die Hockeyschule bleibt dabei ein echtes Herzensprojekt des Vereins. Neben einer professionellen Ausbildung stehen weiterhin vor allem die Freude am Training, die Begeisterung für den Eishockeysport und der Spaß an der Bewegung im Mittelpunkt.
Ein besonderes Highlight wirft bereits seine Schatten voraus: In der kommenden Saison feiern die Zeller Eisbären ihr 100-jähriges Vereinsjubiläum – ein weiterer Meilenstein in der langen und erfolgreichen Geschichte des Traditionsvereins.
Geschäftsführer Patrick Schwarz: „Ich bin nicht nur stolz auf die letzte Saison, sondern auf die erfolgreiche Entwicklung des EKZ in den vergangenen sechs Jahren, in denen ich gemeinsam mit meinen Vorstandskollegen als Geschäftsführer vorangehen durfte. Der EKZ befindet sich aktuell auf einem Höhepunkt. In der abgelaufenen Saison konnten wir in nahezu allen Bereichen erneut Rekordzahlen erzielen und das bereits auf sehr hohem Niveau. Dieser Erfolg ist kein Zufall, sondern das Ergebnis der Arbeit vieler engagierter Menschen, die den Verein auf dieses Niveau gebracht haben.
Mein Dank gilt meinen Vorstandskollegen für das Vertrauen und die hervorragende Zusammenarbeit sowie unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die täglich alles für unseren Herzensverein geben. Das ist nicht selbstverständlich. Ebenso danke ich unseren Partnern, Sponsoren, Fans und allen Helferinnen und Helfern für ihre großartige Unterstützung, denn drei Titel in fünf Alps Hockey League Saisonen sind kein Selbstläufer, sondern sprechen für Konstanz und Nachhaltigkeit.
Ich bin überzeugt, dass wir auch in der kommenden Spielzeit wieder viele packende und emotionale Momente gemeinsam erleben werden. Gleichzeitig bedanke ich mich herzlich für die gemeinsamen sechs Jahre sowie für unsere erneute einstimmige Wiederwahl. Dieses Ergebnis ist für mich ein großes Zeichen des Vertrauens. Ich freue mich schon jetzt auf eine volle KE KELIT Arena und eine Mannschaft, die sich mit vollem Einsatz für den gesamten Pinzgau aufopfern wird. Vorbehaltlich von Parametern, die man nur schwer beeinflussen kann, werden wir mit dieser Mannschaft bestimmt wieder eine große Freude haben.“
Vorstand Florian Aigner zur Nachwuchsarbeit: „Die letzten Jahre ist natürlich auch nicht alles perfekt gelaufen, aber es geht in die richtige Richtung. Wir konnten die Kinderanzahl steigern und es wird professioneller und das ist das, wo wir hinwollen. Es zählt weiter so viele Kinder wie möglich zum Verein zu bringen. Dann sollen sie natürlich Spaß haben, wenn sie Eishockeyspielen. Wenn das geschafft ist, wollen wir noch professioneller werden. Wir gehen den Weg, den wir für richtig halten und wollen das auch weiter durchziehen. Im Großen und Ganzen kann man zufrieden sein. Wir dürfen aber nicht nachlassen, wir wollen weiterhin Kinder zum Sport allgemein und zum Eishockey speziell zu bringen, weil es ist nicht immer einfach und es können auch wieder andere Zeiten kommen.
Vorstand Christoph Herzog zur Nachwuchsarbeit: „Das vergangene Jahr war grundsätzlich sehr zufriedenstellend – in sportlicher und in organisatorischer Hinsicht.
Natürlich gibt es immer Dinge, die besser oder anders gemacht werden können. Diese Themen nehmen wir dann aber auf und versuchen es beim nächsten Mal besser zu machen. Wir möchten eine Plattform schaffen, bei der sich die Kids bewegen, sich austoben können und einfach Spaß haben. Das ist für uns das Wichtigste. Wir haben viele kleine und große Projekte im Kopf, die wir gemeinsam mit Jürgen Tschernutter (Nachwuchsleiter) ausarbeiten und durchsetzen wollen. Das Trainerteam steht und ist wirklich gut. Mit viel Arbeit werden wir sicher wieder ein paar Kinder zum Eishockey bewegen können und somit den Nachwuchs weiter vergrößern.
Diese ganze Arbeit kostet natürlich einiges und wurde in den letzten Jahren durch diverse Verbesserungen, Verstärkungen im Trainerteam und Investitionen mehr. Daher sind wir jetzt gefordert Sponsoren und Gönner zu finden, welche uns in finanzieller Hinsicht unterstützen. Mit diesem Projekt starten wir jetzt und hoffen auf viel Unterstützung, da wir diese Grundlage benötigen, um weiterhin auf diesem Level arbeiten zu können.“