Nach der empfindlichen Niederlage gegen den HC Gröden, vergangenen Samstag, steht es in der Halbfinalserie nun 1:1. Beim morgigen Heimspiel gegen die Südtiroler wollen die Eisbären ein anderes Gesicht zeigen und in diesem Duell wieder in Führung gehen.
Wie schon im Viertelfinale gegen die Wipptal Broncos, verlieren die Eisbären das erste Auswärtsmatch und nach zwei Spielen steht es 1:1, die Best-of-Seven-Serie wird zur Best-of-Five. Und wie schon in den bisherigen Saisonduellen zwischen Gröden und Zell am See, gab es einen Sieg für die Heimmannschaft. Alles also soweit nicht ungewöhnlich, die Art und Weise der Niederlage sorgt aber doch für Stirnrunzeln. Nach einem ganz guten Start in die Partie hatten die Zeller nach der Grödner Führung nur noch wenig entgegenzusetzen und man verlor sang- und klanglos mit 0:5.
Doch Eishockey, und Playoffs im Besonderen, sind sehr schnelllebig. Bereits am morgigen Dienstag kann man diese Schlappe vergessen machen und mit einem Heimsieg wieder vorlegen. Die Fans erwarten sich jetzt eine Reaktion und einen anderen Auftritt, diesen Anspruch hat auch die Mannschaft an sich selbst. Wenn man auf die Ära Marcel Rodman blickt, war es auch tatsächlich ein wiederkehrendes Muster, dass die Eisbären aus Niederlagen stets gestärkt hervorgekommen sind. Beispiele dafür gibt es zuhauf – die letzten sind etwa die deutliche Niederlage gegen Meran (1:4), am letzten Spieltag der Regular Season, es folgte die perfekte Master Round mit acht Siegen und dem Österreichischen Titel. Auch im angesprochenen Viertelfinale gegen Sterzing war die Darbietung in Spiel 2 (2:5) eher dürftig und was folgte waren drei sehr starke Leistungen mit überzeugenden Siegen.
Morgen geht es um den zweiten Sieg in der Serie, die Eisbären wollen zeigen was in ihnen steckt. Vor heimischem Publikum will man wie der amtierende Meister auftreten, aggressives, laufintensives Eishockey zeigen mit Produktion in der Offensive und kompromissloser Defensivarbeit. Das Spiel aufs Eis bringen, das die Zeller die ganze Saison über auszeichnet.
Kapitän Max Wilfan: „Wir haben am Samstag leider keine gute Leistung abrufen können, waren absolut nicht zufrieden damit. Aber es ist gleichzeitig ein Lernprozess. Wir haben daraus gelernt, werden daraus lernen und werden uns auf Dienstag top vorbereiten. Das Gute in Playoffs ist, man hat nicht zu viel Zeit drüber nachzudenken, sondern konzentriert sich schon aufs nächste Match. Unterm Strich ist es trotzdem nur eine Niederlage gewesen. Wir sind auf jeden Fall nicht zufrieden damit gewesen, gleichzeitig müssen wir es abhaken und am Dienstag besser machen. Gröden spielt taktisch sehr clever, wir werden uns aber wie gesagt gut vorbereiten und daheim wieder angreifen. Mit unserem tollen Publikum wird uns das dann hoffentlich gelingen, sodass der nächste Sieg wieder in Zell am See bleibt.“
Spielstart in der KE KELIT Arena ist wie gehabt um 19:30 Uhr. Der Vorverkauf für Tageskarten, aber auch für das Länderspiel am 30.04. und das Red Bulls Salute ist online möglich: https://www.ticket-onlineshop.com/ols/eisbaeren/
Livestream zum Match auf valcome.tv
ALPS HOCKEY LEAGUE | Playoffs Halbfinale | SAISON 2025/2026 | Spiel 3
EK Zeller Eisbären vs. HC Gröden 0:0 (-:-/-:-/-:-)
Di, 31.03.2026 | 19:30 Uhr, KE KELIT Arena
SR: Holzer / Unterweger