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HUBERT BERGER BEENDET SEINE KARRIERE!

DI, 29.04.2025  |  13:40 Uhr

Hubert Berger war seit seinem Wechsel zu den Eisbären 2021 eine der Identifikationsfiguren des Vereins, Führungsspieler und Leistungsträger. Mit dem Titel in dieser Saison krönte er seine Karriere, nun hängt unsere Nummer 25 seine Skates an den Nagel.

174 Spiele für die Eisbären, dabei 59 Tore und 68 Vorlagen. Ganz starke Playoffs in dieser Saison (7 Tore und 7 Assists), ein Mann für wichtige Tore und Kapitän bzw. Assistant. Hubert Berger wird nicht nur sportlich eine große Lücke hinterlassen. Zwei Titel waren ihm mit dem EKZ vergönnt, der Österreichische Titel 2022/23 und heuer der Gewinn der Alps Hockey League. Der gebürtige Reichenhaller hat sich zum Abschluss noch mal Zeit für ein Interview genommen.

 

Frage: Was geht dir nach deiner letzten Saison so durch den Kopf?

Hubert Berger: Ich freue mich immer noch über den Titel, ganz realisieren werde ich das Karriereende erst, wenn es für andere mit dem Training wieder losgeht. Aber: man soll aufhören wenn’s am schönsten ist. Es fällt mir so, mit dem Titel, auch deutlich leichter. Die Mission ist erfüllt, Job done, hätten wir das Finale verloren, wäre es härter gewesen.

F: Wenn du auf deine Karriere zurückschaust, was waren die Meilensteine?

Berger: Der heurige Titel war ganz klar das Highlight der Karriere, aber auch der Österreichische Titel bedeutete mir viel. Dann natürlich das erste Profi-Spiel. Einige Einzelerfolge waren angenehm, aber die schönsten Triumphe sind die, die man mit der Mannschaft erreicht.

F: Du verlagerst deinen Lebensmittelpunkt nach Piding, das ist jetzt nicht aus der Welt, wird man dich noch ab und zu in der KE KELIT Arena sehen?

Berger: Ja, definitiv, ich habe hier auch einige Freundschaften aufgebaut. Ich werde sicher das eine oder andere mal in der Eishalle vorbeikommen und mir ein Spiel anschauen.

F: Was war heuer so besonders, dass es am Ende zum Titel gereicht hat?

Berger: Generell war es ein anderes Gefühl von Selbstverständlichkeit. Die Kaderdichte hat gewiss auch geholfen, selbst bei Verletzungen von wichtigen Spielern konnten wir gut reagieren. Die Trainingsintensität war auch sehr hoch und es gab einen positiven Konkurrenzkampf – jeder musste Gas geben. Und natürlich war der Zusammenhalt in der Mannschaft extrem gut. Das verlorene Finale in der Österreichischen Meisterschaft hat das Team noch einmal so richtig zusammengeschweißt. Spätestens als wir dann in der Masterround so gut gespielt haben, hat man gemerkt: da ist was möglich.

F: Was möchtest du zum Abschied noch loswerden?

Berger: Ich bin seit dem Wiedereinstieg in die Alps Hockey League dabei gewesen. Der Zuwachs und die Unterstützung, Jahr für Jahr war spürbar. Das Publikum in Zell am See ist sensationell und eine Riesen-Unterstützung gewesen, gerade auch auswärts. Das gibt es sonst nirgends in dieser Liga. Auch wie sich die Mannschaft und die Organisation insgesamt immer weiterentwickelt hat – es war schön das miterleben zu dürfen.