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DIE EISBÄREN SIND ZURÜCK - POSITIVES SAISONRESÜMEE BEIM ZELLER TRADITIONSVEREIN

DI, 29.03.2022  |  08:30 Uhr

DIE EISBÄREN SIND ZURÜCK - POSITIVES SAISONRESÜMEE BEIM ZELLER TRADITIONSVEREIN! 

Über das Eishockey in Zell am See wird wieder gesprochen - Einzug ins Playoff Viertelfinale – Alps Hockey League Publikumsmagnet –– der Stellenwert des Traditionsstandortes ist wieder da, wo er hingehört, aber der Reihe nach:

Unterschätze niemals jemanden der einen Schritt zurückmacht, er könnte nur Anlauf nehmen!

Mit diesem Worten startete das Sextett Patrick SCHWARZ, Peter HAFFNER, Hermann VOGL, Ulrike LAHODA, Maxim ALTUKHOV  und Anton RIEDLSPERGER am 10. Juni 2020, nach der einstimmigen Wahl zum neuen Eisbären Vorstand in eine neue Ära, immer mit dem Ziel vor Augen den Zeller Traditionsverein in eine positive Zukunft zu führen.

Um neu durchzustarten, ging es für die Eisbären einen Stock tiefer, in der AHC Division I, Österreichs dritthöchster Spielklasse. Dort begannen die Pinzgauer sich neu zu formieren, die teils eingefahrenen Strukturen aufzubrechen und neu zu sortieren - Kein Stein blieb auf dem anderen – immer mit dem klaren Ziel vor Augen stärker denn je in die Alps Hockey League zurückzukehren. Den im ersten Moment sehr bitteren und viel zu frühen, Corona bedingten Saisonabbruch, sahen die Verantwortlichen schnell als Chance sich Sorgfältig und in Ruhe auf die Rückkehr in die AHL vorzubereiten.

Zahlreihe Investitionen in die Zukunft wurden getätigt!

Angetrieben vom immensen Zuspruch und Rückhalt der Fans, Sponsoren, aber auch der gesamten Region Zell am See – Kaprun und weit darüber hinaus, sowie der Umsetzung zahlreicher Meilensteine wie die Sanierung der Kampfmannschaftskabine, der Generalsanierung des Hallendachs, sowie die neue Beleuchtung in der gesamten KE KELIT Arena (beides durch die Fremdenverkehrs GmbH) wurde der Antrag auf Rückkehr in die Internationale Alps Hockey League gestellt und in weiterer Folge umgesetzt.

Mit Kontinuität und Nachhaltigkeit wurde der Kader zusammengestellt! 

Kontinuität und Nachhaltigkeit zählten von Beginn an zu den Schlagwörtern des neuen Vorstands und genau mit dieser Kontinuität und Nachhaltigkeit machte man sich an die Kaderplanung für die Rückkehr in die AHL. Ein junges hungriges Team, mit möglichst vielen Spielern aus der Region, die sich im Verbund für Zell am See zerreißen und langfristig den Kern und das Herz der Eisbären bilden, konnte zusammengestellt werden. 

Hohe Saisonziele wurden nahezu alle erreicht! 

Als die Eisbären in ihrer Comeback Saison die Playoff Teilnahme in der Alps Hockey League, den Finaleinzug in der österreichischen Meisterschaft, sowie das Ziel den Eishockeystandort Zell am See wieder zu altem Glanz zu verhelfen, als Saisonziel ausgaben ging ein Raunen durch Eishockey Österreich, mancherorts wurden die Verantwortlichen für ihre mutigen Ziele sogar belächelt. Als beim ersten Vorbereitungsspiel Mitte August gegen die Red Bull Hockey Juniors bereits hunderte Fans in die KE KELIT Arena pilgerten und ein großartiges Spiel der Eisbären sahen war die Aufbruchsstimmung bereits deutlich zu spüren. 

Holpriger Meisterschaftsstart & Trainerwechsel! 

Nach zwei bitteren Niederlagen zum Meisterschaftsstart gegen Feldkirch und Klagenfurt kamen die Eisbären in weiterer Folge besser in Fahrt und gewannen fortan 10 der folgenden 16 Spiele. Obwohl sich die Pinzgauer zur Hälfte des Grunddurchgangs auf dem siebten Tabellenrang in der Alps Hockey League befanden, entschied sich die gesamte Vereinsführung Mitte November für einen Trainertausch. Tabellenrang fünf in der österreichischen Meisterschaft, sowie Leistungsschwankungen und die nicht spürbare Entwicklung führten zu dieser Entscheidung.

Deutsch-Tscheche Martin Ekrt übernimmt! 

Die durchaus mutige Entscheidung des Zeller Vorstandes wurde nicht auf Anhieb belohnt, der erhoffte Trainereffekt blieb zu Beginn aus. Sieben der ersten Acht Spiele unter dem neuen Headcoach mussten die Zeller Kufencracks ohne zählbarem beenden. Doch als nach dem Lockdown, zumindest 500 Zuseher zurück in der Halle begrüßt werden durften, begann die akribische Arbeitsweise von Ekrt zu greifen. Um doch noch das Final-4 in der österreichischen Meisterschaft zu erreichen, kam dies jedoch zu spät, auch weil die letzte alles entscheidende Partie gegen den KAC Coronabedingt abgesagt werden musste und damit den Eisbären der Showdown um den Einzug in die Top-Vier verwehrt blieb.

Eisbären beenden Qualifikationsgruppe B auf Rang 2

Nach dem neunten Rang im Grunddurchgang ging es für die Eisbären in der Qualifikationsgruppe B gegen Gröden, Feldkirch, Meran, Linz und Wien um den Einzug ins Pre-Playoff. Nach einer Overtime-Niederlage gegen Feldkirch und einem Sieg in Meran folgten drei herbe Niederlagen gegen Gröden, Wien und Linz. Die Eisbären standen bereits mit dem Rücken zur Wand, doch der Druck beflügelte, zudem kamen Leistungsträger wie Neubauer und Berger nach langwierigen Verletzungen zurück. In den folgenden fünf Spielen punkteten die Zeller in jedem Spiel. Nur einmal mussten die Jungs als Verlierer vom Eis. Gegen die VEU, die sich vor der Partie gegen Zell noch mit 6 teils sehr namhaften Spielern wie Ulmer, Macierzynski und Jakubitzka verstärkten, gelang aber der nötige Punkt nach 60 Minuten. Mit dem 4:2 Sieg am letzten Spieltag gegen Wien sicherten sich die Eisbären den zweiten Platz in der Quali Gruppe B hinter dem HC Gröden.

Derby gegen die Red Bull Hockey Juniors im Pre-Playoff

Im Pre-Playoff kam es zum Showdown mit den Jungbullen aus der Red Bull Akademie. Bereits zum ersten Spiel nach Salzburg reisten an die 200 Eisbärenfans in die Mozartstadt um ihre Mannschaft zur 1:0 Serienführung zu peitschen. Als die Zeller Kufencracks nach dem knappen 5:6 Auswärtssieg, das darauffolgenden Heimspiel ebenfalls denkbar knapp mit 4:3 gewinnen konnten, brachen in der KE KELIT Arena alle Dämme. 

 

 

 

Als Aufsteiger – ins Playoff Viertelfinale der Alps Hockey League!

Wie begeistert das Zeller Publikum war, sah man spätestens im Viertelfinale gegen Lustenau. In den beiden Heimspielen pilgerten jeweils rund 2000 Zuseher in die Halle, um ihre Helden auf dem Eis zu unterstützen. In einer tollen best-of-5-Serie mussten sich die Eisbären zwar am Ende denkbar mit 3:2 geschlagen geben. Unmittelbar danach war die Enttäuschung natürlich groß, doch wenn man jetzt auf die Saison zurückblickt, überwiegt der Stolz über die gezeigten Leistungen, sowie das erreichte!

Verletzungspech ein ständiger Begleiter!

Leider blieben die Zeller von Beginn an vom Verletzungsteufel nicht verschont. Schon vor der Saison erwischte es Jennes (Achillessehne), dann fiel Rattensberger (Ellbogen) wochenlang aus. Im Oktober mussten die Eisbären Henrik Neubauer, nach einem brutalen Foul an ihm, monatelang vorgeben. Auch der in Hochform agierende Kapitän Berger fiel Anfang des Jahres wochenlang aus. Jürgen Tschernutter (Bandscheibe) und Thomas Grabmayr (Schulter) mussten bereits im Jänner ihre Saison beenden.  Am 19. Februar folgte dann die nächste Hiobsbotschaft, Alexander Frandl erlitt erneut einen Kreuzbandriss. Im Playoff folgten dann noch weiter teils schwere Verletzung von Akerman (Hand), Kreuzer (Schulter), Paulweber (Knöchel), Rattensberger (Hand), sowie Zimmermann (Adduktoren). Im letzten Saisonspiel fehlten den Eisbären 10 Akteure, was die Leistung der gesamten Mannschaft umso bemerkenswerter macht!

Das Zeller Eishockey erstrahlt in neuem Glanze – begeisterte Zuschauer!

Insgesamt durften die Zeller Eisbären 20.000 Zuseher in der KE KELIT Arena begrüßen, dies entspricht einem Zuschauerschnitt von 839 Besuchern. Obwohl pandemiebedingt 2 Spiele vor komplett leeren Rängen und weitere 6 Spiele mit vielen Beschränkungen vor maximal 500 Zuseher ausgetragen werden mussten. Wirft man einen Blick auf die Zuschauerstatistik der Alps Hockey League, sieht man erst, wie bemerkenswert der Zuseher Andrang in Zell am See ist. Der EKZ führt die Statistik klar an, durfte fast doppelt so viele Fans in der Halle begrüßen wie etwa der zweitplatzierte in dieser Statistik.

Am Ende einer tollen Saison bleibt uns nur DANKE zu sagen!

DANKE für eine tolle Saison, DANKE an die zahlreichen Zuseher die die KE KELIT Arena immer wieder in ein Tollhaus verwandelten, DANKE an all unsere Sponsoren, Partner und Gönner, DANKE an die Stadt Zell am See, den Tourismusverband, sowie der FREGES Zell am See! Ein riesengroßes DANKESCHÖN an alle Freiwilligen und Ehrenamtlichen Helfer. DANKE!

Ganz zum Schluss dürfen wir uns noch bei unserem großartigen Fanclub „The Icebreakers“ Zell am See bedanken. Ihr habt die KE KELIT Arena Spiel für Spiel in einen Hexenkessel verwandelt und die Mannschaft kompromisslos unterstützt. Auch Auswärts konnten wir immer wieder auf euch zählen, Danke!