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DANIEL BAN BEENDET SEINE KARRIERE!

MO, 28.04.2025  |  13:25 Uhr

Daniel Ban wechselte zur Saison 2021/22 zum EKZ und machte dort weiter, wo er bei Bregenzerwald aufgehört hatte – mit vielen Toren und Assists. Nach vier Spielzeiten und zwei Titeln in Zell am See beendet der 31-Jährige mit Ablauf dieser Saison seine Karriere.

335 Spiele in der Alps Hockey League, dabei exakt 300 Punkte (109 Tore und 191 Vorlagen) erspielt. Nationalteam, erste Liga, Champions-Hockey League – Daniel Ban kann auf eine großartige Karriere zurückblicken und krönte diese in der abgelaufenen Saison mit dem Meistertitel. Nach vier Jahren bei den Eisbären beendet der Kärntner, der in seiner Zeit in Zell am See die Rückennummern 11 & 91 getragen hat, seine Karriere. Zum Abschluss haben wir ein kurzes Interview mit ihm geführt.

 

Frage: Zwei Wochen nach dem Meistertitel – wie ist deine Gefühlslage?

Daniel Ban: Es ist schon etwas Wehmut dabei, ich kann auf eine sehr schöne Zeit in Zell am See zurückblicken, habe hier einige liebe Leute kennengelernt. Vor zwei Jahren haben wir den österreichischen Titel geholt, jetzt den Meistertitel, das war schon klasse.

F: Du hast im Finale, in Spiel 5 das letzte Tor der Saison erzielt, den Treffer zum 5:1 Endstand. Erst die Scheibe selbst erobert und dann Zan Us schön verladen – ein würdiger Schlusspunkt, oder?

Ban: Einerseits war es eine sehr zähe Saison, ich habe weniger gespielt und nicht meine gewohnte Leistung zeigen können. Eher durchwachsen also. Es war aber ein versöhnlicher Abschluss, cool noch ein Tor erzielen zu können und offensiv zu zeigen, was ich kann.

F: Was war heuer besonders, sodass es zum Titel gereicht hat?

Ban: Es ist immer etwas besonderes einen Titel zu holen. Wir hatten eine sehr gute Truppe, jeder hat für jeden gekämpft und die Kadertiefe war noch besser als die letzten Jahre. Spieler wie Putnik oder Berger kamen stärker denn je zurück, man hat einfach immer Leute auf die man sich verlassen kann, es hängt nicht nur von einzelnen Spielern ab. Wenn mal zwei, drei Spieler ausgefallen sind, musste man trotzdem keine Angst haben zu verlieren. Es war einfach viel Qualität in der Mannschaft und eine gute Teamchemie.

F: Du warst jahrelang einer der besten österreichischen Scorer in der Alps Hockey League, Führungsspieler, erfolgreich in Vorarlberg, bei Dornbirn und Bregenzerwald, im Nationalteam, in Zell am See – wie blickst du auf deine Karriere zurück?

Ban: Eishockey ist ein Teamsport, aber diese Saison die Meisterschaft geholt zu haben ist schon was Besonderes.

F: Hast du es bei den Meisterfeierlichkeiten so richtig krachen lassen?

Ban: Ich habe schon gut gefeiert, es war alles sehr cool. Speziell der Samstag, mit der Schifffahrt, dann geschlossen durch die Stadt, und schließlich der Präsentation am Stadtplatz – das war sehr schön.

F: Was möchtest du abschließend noch sagen?

Ban: Es ist einerseits Wehmut dabei, andererseits Dankbarkeit. Ich habe hier viele nette Leute kennen gelernt, der Pinzgau ist eine tolle Region. Hier ist immer was los, speziell im Winter mit den Touristen, Zell am See ist ein cooles Pflaster.