Platz 1 in der Master Round steht zwar bereits fest, dennoch sind noch zwei Spiele zu absolvieren. Morgen donnerstags geht es nach Kitzbühel, zum Derby gegen die Adler. Die Eisbären können befreit aufspielen wollen ihre Siegesserie aber natürlich ausbauen.
Einmal mehr zeigten die Zeller gestern, was sie diese Saison so stark macht. Kampfgeist, Charakter und Comebackqualitäten. 0:3 lag man im ersten Drittel schon hinten, und das gegen den amtierenden Meister und Titelfavoriten Ritten. Doch die Mannschaft drehte das Match noch und sicherte sich mit einem 5:4 Heimsieg nach dem Grunddurchgangssieg nun auch Platz 1 in der Master Round. Es ist der 11. Ligasieg in Folge gewesen. Der Lohn dafür: man darf sich als erstes Team seinen Viertelfinalgegner aussuchen und hat bis in ein mögliches Finale Heimrecht.
In der Master Round wartet morgen noch das Duell mit den Kitzbüheler Adlern. Die Tiroler schlugen gestern Cortina und sind neuer zweiter. Die Plätze hinter den Eisbären sind aber noch hart umkämpft, es geht relativ eng zu. Ausgestattet mit einem äußerst breiten, qualitativ hochwertigen Kader ist es jedoch sicher der Anspruch des KEC eine gute Platzierung zu erreichen, gegen Zell am See ist man ohnehin immer besonders motiviert. Wie beim EKZ fehlen den Adlern ein paar Spieler, dennoch schaffte man es auch gestern in Italien vier volle und starke Linien aufzubieten. Beim morgigen Heimspiel hat man „etwas gutzumachen“ spricht Trainer Marco Pewal die deutliche 0:3 Niederlage im letzten Aufeinandertreffen an.
Beim EKZ kann man einerseits zwar ohne großen Druck in das Duell gehen, andererseits will man jetzt natürlich nicht nachlassen und in Playoff-Form kommen. Die Siegesserie soll weitergehen und gegen die Adler will man ohnehin immer gewinnen. In der Alps Hockey League Saison 2024/25 konnten bislang zweimal die Zeller gewinnen, zweimal die Kitzbüheler.
Co Trainer Christoph Frank: „Jesenice war schon ein harter Gegner, wir haben aber die Tore zum richtigen Zeitpunkt geschossen. Was sich in den letzten Wochen entwickelt hat ist, dass wir im dritten Drittel bärenstark sind. Da können wir noch einmal Energie freisetzen, wir finden Reserven, um noch einen Schritt extra zu gehen, dass macht den Unterschied. Gestern gegen Ritten sind wir schnell 0:3 hinten gewesen, das war sicher nicht so geplant. Es war ein bisschen Glück von Ritten, aber auch individuelle Fehler. Was uns aber auszeichnet – keiner gerät in Panik. Wir wissen, wir haben das Zeug dazu, dass wir uns zurückkämpfen. Hut ab vor dieser mentalen Stärke, die da entstanden ist, in den letzten Monaten, durch die harte Arbeit. Wir sind auf einem richtig guten Weg. Wir haben den Grunddurchgang gewonnen, gewinnen jetzt die Masterround, nichtsdestotrotz wissen wir, wir haben noch Aufgaben zu erledigen. Wir werden sicher nicht nachlassen, weder im Training noch im Spiel. Donnerstag auswärts in Kitzbühel geht es um viel Prestige, dort wird immer 100% gespielt und dann noch Cortina am Samstag, das letzte Heimspiel. Wir nutzen diese Spiele für den nötigen Feinschliff, um in die Playoff-Form zu erreichen. Wir haben sicher noch ein, zwei Punkte wo wir uns verbessern können. Nichtsdestotrotz – das Powerplay funktioniert ganz gut, Unterzahl ist auch nicht schlecht, die Toreffizienz ist in der Masterround auch gestiegen und unsere Linien – jeder kann Tore beisteuern, jeder arbeitet hart, ist für Punkte gut und das ist das, woraus wir gerade viel Stärke schöpfen.“
Spielbeginn ist morgen um 19:30 Uhr. Fehlen werden die Verletzten Lahoda, Altmann und Cuma und Egger (krank). Einen Livestream zum Spiel gibt es wie immer auf valcome.tv
ALPS HOCKEY LEAGUE | Master Round| SAISON 2024/2025 | Runde 7
EC die Adler Kitzbühel vs. EK Zeller Eisbären 0:0 (-:-/-:-/-:-)
Do, 27.02.2025 | 19:30 Uhr, Sportpark Kitzbühel
SR: Moschen / Widmann