Am morgigen Nationalfeiertag empfangen die Zeller Eisbären den EC Bregenzerwald. Es ist immer ein besonderes Duell, mit viel Brisanz, wenn diese beiden Klubs aufeinandertreffen. Die Schützlinge von Marcel Rodman wollen den sechsten Sieg in Folge, die Vorarlberger ihre kleine Krise beenden.
Gegen erwartet giftige Unterland Cavaliers gelang dem EKZ am Donnerstag der fünfte Sieg in Folge. Beim 3:2 nach Verlängerung bewiesen die Eisbären, neben den Kardinaltugenden wie der Bereitschaft den Kampf anzunehmen und vollem Einsatz, eine weitere Qualität, nämlich Geduld. Im dritten Drittel war man sehr dominant, man schnürte die Südtiroler regelrecht ein, erarbeitete sich etliche Torchancen, traf unter anderem nur die Stange, Unterland rettete sich aber in die Overtime. Statt frustriert darüber zu sein, dass es nicht mit einem Erfolg nach 60 Minuten geklappt hat, blieben die Zeller fokussiert und fixierten den Sieg in der Overtime.
Morgen ist der EC Bregenzerwald zu Gast in der KE KELIT Arena, während die Eisbären den sechsten Erfolg en-suite anpeilen, kommen die Vorarlberger mit ebenso vielen Niederlagen in Folge in den Pinzgau. Der Saisonstart der Wälder ist alles andere als ideal gelaufen, man ist derzeit Tabellenletzter, hat nach neun Spielen erst einen Sieg zu Buche stehen. Viele knappe Niederlagen (zweimal nach Verlängerung gegen Jesenice, 2:3 gegen Ritten und Unterland, 3:4 n.V. gegen Salzburg) nagen am Selbstvertrauen. Dabei ist der Kader der Wälder durchaus stark besetzt. Torhüter Lorenz Widhalm, Leihgabe aus Wien, konnte letzte Saison sowohl in der ersten Liga, als auch in Zell am See unter Beweis stellen, dass er ein starker Rückhalt ist. Einige vielversprechende junge Verteidiger, darunter der Neuzugang Martin Urbanek, unterstützt von zwei Imports aus Estland. Vorne der gefährliche Lette Robert Lispgers, Jahr für Jahr einer der Topscorer der Liga, dazu gute Österreicher im besten Eishockeyalter wie Julian Zwerger, Richard Schlögl oder Philipp Pöschmann. Nicht zu vergessen, Neuzugang Yevgen Fadyeyev, seines Zeichens ukrainischer Nationalspieler. Seit dem Sommer Headcoach: der Este Märt Eerme. Qualität ist also da, doch es reicht, wenn ab und zu die Scheibe unglücklich springt, man ein paar enge Spiele verliert und dann das Selbstvertrauen darunter leidet, um in eine kleine Krise zu schlittern.
Allerdings gelten angeschlagene Boxer gelten als die gefährlichsten, in der ausgeglichenen Alps Hockey League gibt es sowieso keine leichten Gegner. Zell gegen Bregenzerwald – das ist ein echter Klassiker im österreichischen Eishockey, passend zum Nationalfeiertag und es sind immer heiße Partien, in denen Kleinigkeiten den Ausschlag geben können. Spiele gegen die Wälder sind nie einfach und die Eisbären werden von Minute eins an voll gefordert sein.
Eisbären Routinier Mario Altmann: „Wir waren geduldig und haben in der Overtime gegen Unterland verdient gewonnen. Jetzt gilt es schnellstmöglich zu regenerieren. Es wird sicher wieder ein hartes Spiel, wie jedes bis jetzt, die Liga ist sehr ausgeglichen. Wir werden uns auf das Spiel gegen Bregenzerwald vorbereiten und alles dafür geben, dass die Siegesserie weitergeht.“
Spielbeginn ist morgen um 19:30 Uhr. Fehlen werden Artner, Piuk, Jennes und Kropiunig. Max Zimmermann ist noch fraglich, für das Derby gegen Kitzbühel wird er aber definitiv wieder dabei sein. Livestream zum Match unter: valcome.tv
Verpasse kein Spiel der Zeller Eisbären! Erlebe all unsere Heim- und Auswärtsspiele im Grunddurchgang und der Meister-/Qualifikationsrunde live auf valcome.tv, für nur €99!
ALPS HOCKEY LEAGUE | Regular Season| SAISON 2024/2025 | Runde 11
EK Zeller Eisbären vs. EC Bregenzerwald 0:0 (-:-/-:-/-:-)
Sa, 26.10.2024 | 19:30 Uhr, KE KELIT Arena Zell am See
SR: Bulovec / Hlavaty