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DIE KADERPLANUNG IST ABGESCHLOSSEN – IN GUT EINER WOCHE GEHT`S WIEDER LOS!

DI, 25.07.2023  |  11:30 Uhr

Die Kaderplanung bei den Zeller Eisbären ist abgeschlossen. In etwas mehr als einer Woche kehren die Cracks von Mike Flanagan in den Pinzgau zurück, um sich auf die bevorstehende Saison vorzubereiten.

Vieles ist passiert über den Sommer, die Verantwortlichen des Pinzgauer Traditionsvereins haben ihre Hausaufgaben gemacht und fiebern nun dem Trainingsstart am 07. August entgegen, doch zuvor wollen wir noch einmal den Kader durchleuchten und auf den durchaus ereignisreichen Transfersommer zurückblicken.

Im Tor vertraut man mit Max Zimmermann und Alois Schultes auf das Meistergespann der Vorsaison. Hinzukommt vom Wiener Kooperationspartner der junge hochtalentierte Lorenz Widhalm, der zum einen für die nötige Tiefe sorgen und zum andern aber auch Druck aufs Vorjahres Gespann ausüben soll. Wenn auch Max Zimmermann nach den Leistungen in den letzten Jahren als Nummer 1 in Rennen gehen wird, werden die Karten zur neuen Saison neu gemischt. Im Battle um den Stammplatz zwischen den Pfosten hofft man darauf, dass sich die drei gegenseitig zu Höchstleistungen pushen und es den Coaches von Woche zu Woche schwer machen eine Entscheidung über den Starting Goalie zu fällen.

In der Defense hat sich über den Sommer am meisten getan. Nach ausgiebigen Analysen der Vorsaison, sah die sportliche Leitung in der Verteidigung den größtmöglichen Hebel den nächsten Schritt zu setzen. Das Ziel war es in der Defensive größer, routinierter und physisch stärker aufzutreten, aber auch für den Spielaufbau kreative Köpfe zu holen die einen guten ersten Pass spielen können, den speziell bei der Spielauslösung hatte man letzte Saison immer wieder Probleme. Aus der letztjährigen Defensivabteilung wurden nur die Verträge von Fredrik Widen, Maxi Egger und dem jungen Zeller Philipp Mair verlängert. Mit Mario Altmann, Tyler Cuma und Bernhard Fechtig gelang es den Verantwortlichen drei routinierte, gestandene Verteidiger an den Zeller See zu lotsen, die eben mit ihrer jahrelangen Bundesliga Erfahrung die oben angeführten Attribute mitbringen sollten. Hinzu kommen mit Neal Unterluggauer, Ivan Altuhov und Stephan Rossmann drei junge, ebenfalls hochtalentierte Spieler, die mit ihrer Unbekümmertheit für den richtigen Mix in der Abwehr der Zeller Hintermannschaft sorgen sollen.

Ähnlich wie in der Verteidigung wollte man im Sturm mehr Robustheit und physische Stärke in die Angriffsreihen bringen, zudem sah man nach der Saisonanalyse am Bullypunkt klares Potenzial. Vorneweg galt es aber natürlich die Hauptakteure welche letztes Jahr maßgeblich zum ersten Meistertitel nach 18 Jahren beigetragen haben zu halten, was bei Fabio Artner, Daniel Ban, Hubert Berger, Tobias Dinhopel, Christian Jennes, Philip Putnik, Tomi Wilenius und Benedikt Wohlfahrt auch gelang.

Mit Nick Huard konnte man einen extrem Bully-Starken Center verpflichten, der sowohl Scorer als auch Spielmacher Qualitäten mitbringt und sich zudem auch für die viel zitierte „Drecksarbeit“ nicht zu schade ist. Mit Adis Alagic konnte man einen weiteren „Natural Born Center“ verpflichten, der mit seinen Gardemaßen und seiner unglaublichen Reichweite die nötige Robustheit, aber auch Anspielstärke mit sich bringen sollte. Für weitere physische Präsenz sollte Clemens Paulweber sorgen, der ja aus der Saison 2021/22 bei den Eisbärenfans noch in bester Erinnerung sein sollte. Schmerzhaft musste man den Abgang von Nationalteamspieler Henrik Neubauer hinnehmen, welcher sicher nicht 1 zu 1 ersetzbar sein wird. Bei den Eisbären ist man aber davon überzeugt, dass sich seine Scorerqualitäten zukünftig auf mehrere Schultern verteilen werden, was die Pinzgauer im Angriff vielleicht sogar noch weniger ausrechenbarer macht. Eine dieser Schultern könnte der Zeller Alexander Lahoda werden, für den erst durch den Abgang von Neubauer ein Platz im Kader der Pinzgauer frei wurde. Komplettiert wird der Sturm von den Wiener Kooperationsspielern Nils Granitz und Leon Widhalm, sowie den Grazern Markus Hanl und Jakob Engelhart, wobei vorerst nur die beiden Wiener fix im Pinzgau stationiert sein werden.

Als Saisonziel hat der Verein die Titelverteidigung in der österreichischen Meisterschaft der Alps Hockey League Meisterschaft, sowie die direkte Playoff-Teilnahme in der Alps Hockey League ausgegeben. Am Ende des Tages hofft man bei den Verantwortlichen, dass mit den getätigten Transfers die durchaus hochgesteckten Saisonziele erreicht werden können!