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EKZ SICHERT SICH PLATZ 1 IN DER MASTERROUND!

DI, 25.02.2025  |  22:55 Uhr

Ein enorm packender Showdown gegen die Rittner Buam! Die Gäste führen schnell mit 3:0, der EKZ kämpft sich aber zurück, dreht eine immens spannende Partie und fixiert mit einem 5:4 Heimsieg Platz 1 in der Master Round.

Großartige Stimmung in der bestens gefüllten KE KELIT Arena, heute zum absoluten Topspiel der Liga. Ritten legt vor und nützt die erste Torchance im Spiel zur 1:0 Führung, nach einem gut vorgetragenen Konter. Die Eisbären haben zwar etwas mehr Scheibenbesitz, die Gäste spielen aber eine blitzsaubere Auswärtspartie. Hinten lassen sie wenig zu und vorne sind sie sehr effizient. Devin Steffler hat eine erste gute Möglichkeit für den EKZ, quasi im Gegenzug gelingt den Südtirolern aber das 2:0, nach fünfeinhalb gespielten Minuten. Die Eisbären sind bemüht, Rappold mit der Backhand und eine gute Phase der Linie um Ban, Jennes und Wilfan, Treffer gelingt aber keiner. Dann auch noch eine Strafe gegen die Zeller, Ritten jetzt sehr gefährlich, Kostner verpasst haarscharf einen Rebound auf das leere Tor und die Schüsse von Insam sind eine Herausforderung für Alois Schultes. Noch ein Ausschluss gegen den EKZ, kurzzeitig sogar drei gegen fünf Unterzahl, gegen das beste Powerplay der Liga. Die zweiten zwei Minuten in Unterzahl verteidigt man dann aber hervorragend und lässt nicht mehr viel zu. Fünf gegen fünf dann zwar ein paar Abschlüsse für die Hausherren, die wirklich zwingenden Chancen bleiben aber aus. Stattdessen gelingt Ritten das 3:0, keine gute Zuordnung in der Zeller Defensive. Kurz vor Drittelende dann auch eine Strafe gegen die Gäste, erstes Powerplay für den EKZ. Devin Steffler nimmt sich ein Herz und schießt einfach mal, Matt McLeod fälscht den Puck noch ab und die Eisbären verkürzen auf 1:3. Rittens Führung nach 20 Minuten ist verdient, dank des Anschlusstreffers sind die Zeller aber wieder voll im Spiel.

Im zweiten Drittel legen beide Mannschaften mit unglaublicher Intensität los, Rittens Larsen trifft die Stange, andererseits hat die Linie um Berger, Putnik und Rappold gute Tormöglichkeiten. Eine kuriose Szene nach einem Angriff auf Berger. Einer der Schiedsrichter entscheidet auf Foul, der andere auf Schauspielerei, so müssen für ein und denselben Zweikampf beide Spieler auf die Strafbank. Kurz darauf dann tatsächlich Powerplay EKZ, dieses bringt jedoch nichts ein. Das 2:3 gelingt aber dennoch. Max Stiegler bleibt hartnäckig, stochert im Slot gut nach und verkürzt. Gleich noch ein Überzahlspiel für die Eisbären, der Ausgleich liegt in der Luft. Dann jedoch Strafe für die Zeller, erst vier gegen vier, dann Powerplay Ritten. Was für ein Drittel, hier geht es Schlag auf Schlag. Torchancen, Zweikämpfe, Tempo, es ist ein großartiges Eishockeyspiel, auf ganz hohem Niveau. Nach den Strafen hat Kele Steffler wohl die größte Gelegenheit auf das 3:3, nach guter Vorlage von Rappold, Sekunden vor der Pausensirene verzieht zudem Artner einen Backhand-Abschluss haarscharf.

Im Schlussabschnitt eröffnet Putnik die Aufholjagd mit einem gefährlichen Abschluss aus kurzer Distanz. Die Eisbären machen gleich ordentlich Druck, der sich bezahlt macht. Lindner hat etwas Platz, in der Mitte verdeckt Leon Widhalm dem gegnerischen Torhüter gut die Sicht und nach einem Schuss zappelt der Puck im Netz, das 3:3 nach rund drei gespielten Minuten in diesem Spielabschnitt. Auf der Gegenseite ist Szypula gefährlich. Nach 50 Minuten dann ein super Gegenangriff des EKZ. Über Huard und McLeod kommt die Scheibe in die Mitte. Robin Johansson steht am langen Pfosten genau richtig und der Kapitän dreht das Match auf 4:3 für Zell am See. Widen und Fink bekommen sich in die Haare und Rittens Öhler hat eine Torchance, Schultes ist aber auf dem Posten. Sieben Minuten vor Spielende dann noch einmal Strafe gegen die Gäste. Nach einigem hin und her kommt der Puck zu Johansson. Die Nummer 93 hat etwas Platz, setzt zum Schlagschuss an und hämmert die Scheibe sensationell über die Innenstange ins Tor, das 5:3 für den EKZ. Ritten riskiert natürlich und nimmt bereits früh den Torhüter vom Eis. Die Bemühungen des amtierenden Meisters werden belohnt und die Nummer 37 fälscht den Puck sehenswert in der Luft ab und verkürzt noch einmal auf 4:5, noch gut 40 Sekunden sind zu spielen. Doch noch kurzes Zittern bei den über 2000 Fans. Tatsächlich ergibt sich noch eine Chance für Insam, selbst ein Unentschieden hätte den Zellern aber letztlich gereicht. Mit dem Heimsieg ist es natürlich umso schöner. Der Eisbären-Express rollt weiter unaufhaltsam, entgleist auch nach einem 0:3 Rückstand gegen Meister Ritten nicht und mit dem 5:4 Heimsieg sichert man sich bereits zwei Spieltage vor Ende der Master Round Platz 1.

 

Kapitän und Matchwinner Robin Johansson: „Es fühlt sich gut an die Masterround auf Platz 1 zu beenden. Ich glaube wir haben heute ein tolles Comeback gezeigt. Wir freuen uns auf die letzten zwei Spiele in der Zwischenrunde und dann geht’s mit den Playoffs los!“

 

ALPS HOCKEY LEAGUE | Master Round| SAISON 2024/2025 | Runde 6

EK Zeller Eisbären vs. Rittner Buam 5:4 (1:3/1:0/3:1)

Torfolge:
0:1 |03.| OBERRAUCH Alex (EQ)

0:2 |06.| SORACREPPA Sebastiano (EQ)

0:3 |16.| ÖHLER Robert (EQ)

1:3 |19.| McLEOD Matt (PP1)

2:3 |29.| STIEGLER Max (EQ)

3:3 |43.| LINDNER Lorenz (EQ)

4:3 |50.| JOHANSSON Robin (EQ)

5:3 |55.| JOHANSSON Robin (PP1)

5:4 |60.| ÖHLER Manuel (EQ)

SR: Benvegnu / Hlavaty

ZS: 2019