Nun steht auch fest, wer in der kommenden Saison das Tor der Pinzgauer hüten wird. Der EK Zell am See und Alexander Schmidt einigen sich auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit bis 2027.
Alexander Schmidt wird auch in der kommenden Saison das Tor der Zeller Eisbären hüten. Schmidt wechselte letzten Sommer in den Pinzgau und wusste von Beginn an zu überzeugen. Mit einer Savepercentage von 92,8% in 30 Spielen sicherten sich die Pinzgauer mit ihm zwischen den Pfosten den zweiten Platz im Grunddurchgang.
Im ÖM Finale hielt er mit 93,8% den Titel der Pinzgauer fest. In der Masterround hatte „Ali“ wie er von seinen Mitspielern genannt wird, erheblichen Anteil daran, dass erstmals in der Alps Hockey League Geschichte eine Mannschaft alle Spiele in der Masterrunde gewinnen konnte. Seine Fangquote von 95,7% in 10 Spielen gegen die besten Teams des Grunddurchgangs untermauern seine Extraklasse.
Auch beim Sieg im Viertelfinale gegen die Wipptal Broncos, zählte Ali zu einem der Väter des Erfolgs, das Semifinal aus gegen den späteren Meister aus Gröden konnte aber auch er nicht verhindern. Trotz allem kann Ali mit einer Fangqoute von insgesamt 93,2% über die gesamte Saison gesehen auf eine hervorragende Saison bei den Eisbären zurückblicken.
Alexander Schmidt ist aber nicht nur am Eis einer der Besten, sondern auch abseits davon. Ali ist ein Musterprofi, der alles dem Erfolg unterordnet und zudem bei seinen Mitspielern überaus beliebt ist. Seine Arbeitseinstellung und sein unbändiger Wille sich stets verbessern zu wollen machen ihn für die Eisbären zu einem der wichtigsten Personalien im Kader.
WERDEGANG
Alexander Schmidt wurde am 26. Februar 2000 in Villach geboren und durchlief die Nachwuchsabteilung des EC VSV. Nach ein paar Leihen (unter anderem bei Zell am See 2019/2020) erkämpfte sich Alexander einen Platz in der Kampfmannschaft von Villach und kam auch zu fünf Länderspieleinsätzen für das österreichische Nationalteam. Zur Saison 2023/24 folgte der Wechsel zum EC Bregenzerwald um als Starting-Torhüter mehr Spielpraxis zu sammeln. Nach einer guten Saison in Vorarlberg, ging es 2024/2025 zu den Kitzbüheler Adlern, mit denen Alexander Schmidt die österreichische Meisterschaft in der Alps Hockey League gewinnen konnte und einen großen Anteil an der ersten direkten Playoff Qualifikation hatte. 2025/26 heuerte Schmidt beim EK Zell am See an und führte mit seinen Leistungen, die Mannen von Headcoach Marcel Rodman zum erneuten Gewinn der österreichischen Meisterschaft, sowie zum dritten Platz in der Alps Hockey League an.
DATEN CHECK
Alexander stand letzte Saison in 48 Spiele insgesamt 2979 Minuten, in denen ihm 3 Shutouts gelangen, für den EKZ am Eis. Mit einer Fangquote von 92,8% im Grunddurchgang, 95,7% in der Masterround, sowie 92,4% in den Playoff´s zählte Ali in jeder Saisonphase zu den besten Torhütern der Liga und auch im Finale um die österreichische Meisterschaft der Alps Hockey League erwies sich Schmidt mit 93,8% als sicherer Rückhalt bei den Eisbären.
STATEMENTS
Alexander Schmidt: „Hallo liebe Eisbären-Fans! Ich freue mich sehr, das nächste Jahr wieder im Pinzgau spielen zu dürfen und Teil des Teams zu sein. Die erfolgreiche Saison hat mir gezeigt, wie wohl ich mich hier fühle und umso mehr freue ich mich darauf, heuer wieder gemeinsam anzugreifen und neue Herausforderungen mit dem Team anzugehen.“
Eisbären Geschäftsführer Patrick Schwarz: „Wir sind froh, dass wir uns mit Ali auf eine weitere Verlängerung einigen konnten. Ali ist ein Top-Athlet, der auf dem Eis, aber auch abseits davon, ein 100-prozentiger Profi ist. Er hat uns letzte Saison viele Spiele im Alleingang gewonnen und deshalb sind wir froh, dass Alexander auch in Zukunft ein Teil unserer Organisation sein wird. Er zählt zu den besten Torhütern der Liga und hat seine besten Jahre noch vor sich.“
Vorläufiger Kader EK Zeller Eisbären 2026/27
Tor:
#25 Alexander Schmidt
Verteidiger:
#8 Moritz Matzka
#41 Jacob Pfeffer
#77 Ivan Korecky
Julian Raspotnig
Paul Vaschauner
Stürmer:
#6 Alexander Lahoda
#9 Paul Schmid
#11 Blaz Tomazevic
#23 Christian Jennes
#29 Philip Putnik
#75 Max Wilfan
#78 Alexander Maxa
#91 Jan Jezovsek
Kevin Mandl
Jakob Sintschnig
Johannes Tschurnig
Paolo Wieltschnig
Headcoach:
Marcel Rodman
fixierte Zugänge:
#8 Moritz Matzka (AUT/EC Kitzbühel), #41 Jacob Pfeffer (AUT/EC Kitzbühel), #77 Ivan Korecky (AUT/Pioneers Vorarlberg), #78 Alexander Maxa (AUT/EC Kitzbühel), Julian Raspotnig (AUT/EC Villacher SV), Paul Vaschauner (AUT/EC Villacher SV), Kevin Mandl (AUT/EC Villacher SV), Jakob Sintschnig (AUT/EC Villacher SV),
fixierte Verlängerungen:
#6 Alexander Lahoda, #9 Paul Schmid, #11 Blaz Tomazevic, #23 Christian Jennes, #29 Philip Putnik, #75 Max Wilfan, Johannes Tschurnig, Paolo Wieltschnig;
fixierte Abgänge:
#2 Devin Steffler (AUT/unbekannt), #4 Kele Steffler (AUT/Karriereende), #12 Tim Coffman (USA/unbekannt), #16 Bernhard Fechtig (AUT/unbekannt), #19 Tyler Cuma (AUT/unbekannt), #20 Kilian Rappold (AUT/unbekannt), #33 Domenic Burghard (AUT/unbekannt), #40 Nick Huard (CAN/unbekannt), #59 Maximilian Egger (AUT/Karriereende), #64 Janick Wernicke (AUT/unbekannt), #77 Max Stiegler (AUT/unbekannt), #94 Ethan Szypula (CAN/unbekannt), #97 Fredrik Widen (SWE/Karriereende),