Beim fünften virtuellen Stammtisch, dem ersten in dieser Saison, plauderten Headcoach Mike Flanagan, Kapitän Hubert Berger, Verteidiger Mario Altmann und Geschäftsführer Patrick Schwarz über die bisherige Saison, was noch vor uns liegt und über allerlei rund ums Thema Eishockey und EKZ.
Das Zwischenfazit der Saison fällt positiv aus. Kleine Schönheitsfehler gibt es und Mike Flanagan ist sich sicher, dass das bestmögliche Eishockey noch vor uns liegt, insgesamt wurden aber alle Ziele erreicht. Erstmals die direkte Playoff Qualifikation, mit Endrang zwei und ins österreichische Finale eingezogen – der Kurs stimmt, Raum für Verbesserungen gibt es aber immer.
Beim Ausblick auf die weitere Saison war die Vorfreude klar zu spüren. Die Master Round bedeutet, dass man sich wöchentlich mit den besten Teams messen kann. „Eine bessere Vorbereitung auf die Playoffs gibt es nicht“ – so Kapitän Hubert Berger. Auch das Finale der österreichischen Meisterschaft, am 8. und 10. Februar gegen Salzburg ist schon in Hinterkopf.
Bezüglich der hohen Zuseherzahlen hält Mario Altmann fest, wie wichtig es ist den Rückhalt der gesamten Region zu spüren. Der Zuspruch auf den Rängen repräsentiert ebendas. Vom Oberpinzgau bis zum Pongau, von überall pilgern Fans in die KE KELIT Arena.
Verletzungen sind immer ein Thema im Eishockey. „Manchmal bricht der Knochen und manchmal bricht er nicht“ so der lapidare Kommentar von Mario Altmann zu diesem Thema. Komplett vollständig waren die Eisbären nur an zwei Spielen in der bisherigen Saison. Unisono wurde die medizinische Betreuung und die Kaderbreite gelobt. Verletzungen werden so kurz wie möglich gehalten, die Regeneration wird optimiert und Ausfälle können kompensiert werden.
Geschäftsführer Patrick Schwarz bedankte sich bei allen Beteiligten für die Entwicklungen bezüglich Infrastruktur. Stadionbetreiber FREGES, Gemeinde usw. – die Zusammenarbeit funktioniert und wenn alle an einem Strang ziehen, sind auch solche Entwicklungen (VIP/Seminarraum, neues Gym, neue Kabinen) möglich.
Der Transfermarkt wird ständig beobachtet, so Schwarz, man habe aber Vertrauen in die aktuelle Mannschaft. Eine Verpflichtung wird nicht ausgeschlossen, einige Teams der Liga haben sich zuletzt noch verstärkt, die Chancen auf einen Neuzugang stehen ungefähr 50-50. Wenn, dann muss es aber sportlich wie charakterlich zu 100% passen.
Das Rad nicht neu erfinden, sondern das bestehende Spielsystem perfektionieren – so die Antwort von Trainer Flanagan auf eine Zuschauerfrage, wie er es in der Zwischenrunde anlegen möchte. Hubert Berger berichtete von seinen E-Sports Ambitionen und Mario Altmann tat sich schwer, sich auf einen einzigen Titelfavoriten festzulegen. Es wurde über Spieltagsrituale gesprochen und geschmunzelt. Das nächste Zwischenziel sei Top 4 der Master Round um in den Playoffs Heimrecht zu haben.
Den Anfang der Schlussrunde machte Mike Flanagan, der sich bei allen Fans für die Unterstützung bedankte. Die anwesenden Spieler bedankten sich ebenfalls und versicherten weiterhin vollen Einsatz geben zu wollen. Patrick Schwarz hob die zahlreichen Helfer hervor ohne die die Spieltage nicht derart professionell abgehandelt werden könnten.