In der vierten Runde der Masterround empfingen die Zeller Eisbären heute Abend den EC die Adler Stadtwerke Kitzbühel zum mittlerweile sechsten Derby der aktuellen Saison. In einer attraktiven Partie revanchierten sich die Eisbären für die Finalniederlage im Kampf um die österreichische Meisterschaft und gewannen am Ende hochverdient mit 3:0.
Nach überstandener Grippe-Erkrankung kehrten heute Abend die beiden Eisbären Imports Robin Johansson und Matt McLeod ins Line Up der Zeller Eisbären zurück. Die erneut weit über 2000 Zuseher in der KE KELIT Arena Zell am See sahen von Beginn an sehr engagierte Hausherren, die von der ersten Minute an das Zepter in die Hand nahmen und bereits in der dritten Minute durch Max Stiegler mit 1:0 in Front gingen. Auch in weiterer Folge erspielten sich die Eisbären zahlreiche Einschussmöglichkeiten. Johansson aus dem Slot, Pallierer mit einem Blueliner der an die Außenstange ging, oder die quirlige vierte Line rund um Stiegler, Widhalm und Artner scheiterten jeweils nur knapp. Bis zur ersten wirklichen Großchance der Gäste dauerte es bis zur 15. Spielminute, als Ren freistehend im Slot in Max Zimmermann seinen Meister fand. Trotz weiterer Möglichkeiten auf beiden Seiten blieb es nach 20. Spielminuten beim 1:0 für die Eisbären.
Den Mittelabschnitt begannen die Zeller Kufencracks mit einer fünfminütigen Überzahl, nachdem Kitz Stürmer Anthony DeLuca, Nick Huard in den letzten Sekunden des ersten Abschnitts mit einem Stockstich zu Boden streckte und dafür mit einer 5 + Spieldauerstrafe zum Duschen geschickt wurde. Mit einem starken Penaltykilling hielten sich die Gäste aus Kitzbühel jedoch schadlos und holten sich damit das Momentum ein wenig auf ihre Seite. Als dann auch noch Jennes auf die Strafbank musste, lag der Ausgleich in der Luft, doch Hubert Berger belehrte das Publikum eines Besseren. Von McLeod bedient, ließ er Ali Schmidt, keine Chance und schob zum 2:0 für die Pinzgauer ein. In weiterer Folge ging es munter auf und ab, ohne wirkliche Großchancen auf beiden Seiten. Erst als Lorenz Lindner in der 36. Minute für zwei Spielminuten auf die Strafbank geschickt wurde, wurde es noch einmal richtig brenzlig vor dem Zeller Gehäuse, doch Krainz und Moosbrugger vergaben in aussichtsreicher Position, womit es mit einer 2:0 Führung für die Pinzgauer in die letzte Pause ging.
Im dritten Abschnitt versuchten die Gäste natürlich noch einmal alles nach vorne zu werfen, doch die Eisbären agierten clever, ließen wenig Zwingendes zu und blieben ihrerseits unter anderem durch Weitschüsse von Widen und Steffler, sowie durch ein Breakaway von McLeod brandgefährlich. Auch ein weiteres Powerplay der Adler aus der Gamsstadt, rund 10 Minuten vor Spielende wurde von den Rodman Schützlingen souverän über die Zeit gebracht. Berger im 2 gegen 1, sowie mehrfach der Wieselflinke McLeod hatten danach weitere Einschussmöglichkeiten, es dauerte aber bis zur 56. Spielminute, ehe Eisbärenbomber Philip Putnik mit einem satten Schlagschuss, einen Abpraller in die Maschen setzte und damit den Deckel drauf machte. Während Sebastian Labori einen Schuss von Max Egger noch im letzten Moment unmittelbar vor der Torlinie blockte und damit den Empty Net Treffer auf der einen Seite verhinderte, musste Zimmermann 45 Sekunden vor dem Ende noch einmal all sein können aufbieten um das neunte Shutout der Saison festzuhalten. Am Ende stand ein souveräner 3:0 Sieg der Eisbären auf der Anzeigetafel.
Eisbärenstürmer Max Stiegler unmittelbar nach dem Spiel: „Aus meiner Sicht war das heute Abend eines der besten Spiele in der heurigen Saison von uns. Wir sind defensiv sehr solide gestanden und haben nicht wirklich viel anbrennen lassen. Offensiv haben wir heute endlich Tore gegen Kitzbühel geschossen. Es hat sich heute einfach sehr gut angefühlt, wir hatten noch eine Rechnung mit ihnen offen, die wir heute begleichen konnten!“
ALPS HOCKEY LEAGUE | MASTERROUND| SAISON 2024/2025 | Spiel 4
EK Zeller Eisbären vs. EC die Adler Stadtwerke Kitzbühel 3:0 (1:0/1:0/1:0)
Torfolge:
1:0 |03.| #77 STIEGLER Max (EQ)
2:0 |32.| #25 BERGER Hubert (SH1)
3:0 |56.| #29 PUTNIK Philip (EQ)
SR: Holzer / Kainberger
ZS: 2265 KE KELIT Arena