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EISBÄREN SIND AUF KURS – ES GEHT IN DIE HEISSE PHASE!

DO, 14.12.2023  |  10:11 Uhr

23 von 30 Runden im Alps Hockey League Grunddurchgang sind absolviert.
Die Zeller Eisbären liegen 7 Runden vor dem Ende auf dem zweiten Tabellenplatz. Am kommenden Dienstag biegen die Eisbären mit dem Auswärtsspiel in Celje auf die Zielgerade der ersten Meisterschaftsphase ein.

Mit 50. Punkten haben die Eisbären schon jetzt, sieben Runden vor Schluss, 3. Punkte mehr als letztes Jahr am Ende der Regular Season auf dem Konto. In den bisherigen 23 Spielen mussten die Flanagan-Schützlinge lediglich 3-mal ohne Punkte das Eis verlassen.
13 Siegen und 4 Erfolgen nach Overtime, stehen 3 Niederlagen, sowie 3 Verluste nach Overtime gegenüber. Mit 33% stellen die Eisbären das beste Powerplay aller 16. AHL-Teilnehmer und auch mit dem Penaltykilling der Pinzgauer Kufencracks kann man mit 78% durchaus zufrieden sein und auch in punkto Scoring-Effizienz weilt man in der Statistik unter den Top-Teams der Liga.
Mit Tomi Wilenius stellen wir den Top-Scorer der Liga und auch die +/- Wertung wird von den Zellern. Nick Huard und Tomi Wilenius angeführt. Mit einer Fangquote von 92,3% gehört Max Zimmermann zu den Topschlussmännern der Liga, was auch ÖEHV-Teamchef Roger Bader nicht entging und ihn erstmals fürs Nationalteam nominierte.
Neben den Red Bull Hockey Juniors sind die Eisbären die einzige Mannschaft, die ihren vermeintlichen Backup regelmäßig zum Einsatz bringen und nicht zuletzt als Max Zimmermann kurzfristig verletzt ausfiel, dankte Alois Schultes das regelmäßig in ihn gesetzte Vertrauen, mit einem grandiosen Spiel gegen die Steel Wings.

Ausgezahlt hat sich bisher auch der breite Kader der Pinzgauer, denn immer wieder wütete der Verletzungsteufel in der Zeller Kabine. Insgesamt mussten die Eisbären bereits 54-mal aufgrund von Verletzungen auf diverse Spieler verzichten.
Mit Mannschaftskapitän Hubert Berger (10 Spiele), Fabio Artner (9 Spiele), Alexander Lahoda, Christian Jennes und Neal Unterluggauer (je 6 Spiele) mussten die Zeller immer wieder absolute Leistungsträger, teils auch längerfristig vorgeben. Nicht viele Mannschaften könnten Ausfälle wie zuletzt gegen Lustenau (Cuma, Jennes, Putnik, Unterluggauer, Rossmann), oder Linz (Zimmermann, Jennes, Putnik, Lahoda, Rossmann) einfach so verkraften und trotzdem einen Weg finden die Spiele zu gewinnen.

Einsame Spitze sind die Zeller Eisbären, was das Zuschauerinteresse betrifft. Unglaubliche 17.352 Zuseher pilgerten zu den ersten 11 Heimspielen dieser Alps Hockey League Saison. Dies bedeutet einen Schnitt von 1.577 Zuseher pro Partie und das noch vor den traditionell stark besuchten Spielen rund um Weihnachten und Neujahr.

Eisbären Geschäftsführer Patrick Schwarz: „Wir sind mit dem bisherigen Saisonverlauf im gesamten gesehen sportlich schon relativ zufrieden. Zuletzt haben wir es aber über einige Spiele hinweg nicht geschafft, konstant gute Leistungen über 60 Minuten zu erbringen, speziell in unserer heimischen KE KELIT ARENA waren die Vorstellungen teilweise nicht zufriedenstellend. Aus dem fast schon rundherum herbeigeschworenen alljährlichen "November- Break-Loch" haben wir uns heuer auch erstmals gut herausmanövriert.
Von 8 Spielen haben wir zwei nach 60 Minuten verloren, ein Spiel gegen die formstarken RBJ nach Penaltyschießen verloren und fünf gewonnen. Wie gesagt, oftmals haben wir nicht mit Glanz gewonnen, aber am Ende des Tages zählen nur Punkte und Siege, denn wir haben wir nichts davon, wenn wir wie die letzten Jahre schön und chancenreich aufspielen, am Ende dann aber wieder ohne Punkte dastehen. Zuhause wollen wir unseren tollen Fans und Sponsoren nach dem Dezember-Break wieder konstant gutes Eishockey über 60 Minuten bieten. Nach der Pause geht es mit den beiden sehr schweren und langen Auswärtsspielen binnen 48h, in Celje sowie Ritten weiter. Wer aus unserem "Lazarett" wieder zurückkehren kann, wird sich weisen, unsere medizinische Abteilung arbeitet seit Wochen auf Hochtouren (Unterwasser-, Physio- und Elektrotherapien) um den Trainerteam das bestmögliche Line Up zu ermöglichen.
Wir sind wirklich froh in der Breite solch eine Mannschaft zu haben, sonst hätten wir bereits seit Wochen massive Probleme gehabt, da uns dauerhaft eine komplette Sturmreihe und des Öfteren ein bis zwei Verteidiger fehlten. Hoffentlich verschont uns der Verletzungsteufel in der weiteren Phase ein wenig mehr. Wir wissen die bisherige Saison sehr gut einzuordnen und es ist der Mannschaft völlig bewusst, dass es bis zum Ende der Vorrunde ein harter Kampf wird.
Wir stecken inmitten im Kampf um einen direkten Play-Off Platz, da sieht der 2. Platz unter den 16 Teams im ligaweiten Ranking aktuell besser aus als er sich anfühlt, denn eines ist Fakt: Wir stehen bis dato gut da, erreicht haben wir ausser Zwischenziele, gute statistische Werte und einer tollen Kulisse aber noch nichts."