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ZWISCHENFAZIT DER ZELLER EISBÄREN!

MI, 08.11.2023  |  17:30 Uhr

Die Hinrunde in der Alps Hockey League ist geschlagen und die alljährliche Novemberpause ermöglicht es den Spielern ihre Akkus wieder aufzuladen. Zeit für eine kleine Zwischenbilanz und einige Statistiken.

In der Offensive konnten gleich 15 verschiedene Spieler treffen. Mit 66 Toren stellt der EKZ den besten Angriff der Liga, Jesenice hat gleich viele Tore erzielt, aber ein Spiel mehr absolviert. Pro Spiel erzielten die Zeller also durchschnittlich 4,4 Treffer. Tomi Wilenius ist mit 31 Punkten (14 Tore, 17 Assists) derzeit der beste Scorer der Liga. Auch Nick Huard (9 Tore, 15 Assists) und Daniel Ban (8 Tore, 14 Assists) sind in den Top 10. In der +/- Wertung ist die erste Linie der Zeller ebenso ligaweit spitze. Nick Huard (+19) führt hier, vor Wilenius und Ban (+18).

In der Defensive sind die Eisbären ebenfalls Nummer eins. 35 Gegentore sind Ligabestwert und entsprechen einem Schnitt von 2,3 Gegentreffern pro Spiel. Punktbester Verteidiger der Eisbären ist Fredrik Widen mit 17 Punkten (2 Tore, 15 Assists), Tyler Cuma hat mit +9 die beste +/- Wertung. Max Zimmermann hat die beste Fangquote der Liga (93%), Alois Schultes ist dritter (92,2%).

Der EKZ hat die besten Special Teams. Sowohl im Powerplay (35,6%) als auch im Penalty-Killing (87%) weist man die besten Werte auf. Was die Disziplin / das Fairplay angeht, ist man auch gut dabei. 144 Strafminuten (ein Schnitt von 9,6 pro Spiel) sind am viertwenigsten. Die bösen Buben bei den Zellern sind Adis Alagic (30 Strafminuten, davon eine Spieldauer) und Tyler Cuma (16 Strafminuten).

Wie schon letztes Jahr, so sind auch in dieser Spielzeit die Eisbären der absolute Publikumsmagnet. Durchschnittlich 1500 Fans fanden bisher den Weg zu den Heimspielen des EKZ, das ist fast das Doppelte von Jesenice, dem zweitbesten Verein in dieser Wertung. Besonders bemerkenswert, dass der Schnitt bereits zu so einem frühen Zeitpunkt der Saison so hoch ist, erfahrungsgemäß sind die Spiele im Winter, speziell um Weihnachten und Neujahr, noch einmal deutlich besser frequentiert.

In der Tabelle ist der Vorsprung zuletzt zwar etwas geschmolzen, dennoch sind die Eisbären in der wichtigsten aller Wertungen die Nummer eins. 35 Punkte, neun Siege in regulärer Spielzeit, drei in der Overtime. Dazu zwei Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen und nur ein Spiel ohne Punkte (die Auswärtsniederlage in Jesenice). Erste Verfolger sind die, nach wie vor, starken Sterzinger Broncos und die Rittner Buam, beide Teams haben zwei Punkte Rückstand. Jesenice (31 Punkte) und Cortina (29) sind auch noch in Schlagdistanz. Auf den so wichtigen Tabellenplatz sechs, welcher der letzte ist, der eine direkte Playoffqualifikation garantiert, haben die Zeller derzeit 12 Punkte Vorsprung.

In der österreichischen Meisterschaft ist man ebenfalls auf einem guten Weg. Zur Erinnerung: hier werden nur die Punkte gerechnet die die österreichischen Mannschaften gegeneinander erspielen, die Top vier spielen dann ein Finalturnier um den österreichischen Meistertitel – der EKZ ist Titelverteidiger. Mit 15 Punkten aus sechs Spielen führen die Eisbären, vor Lustenau (13 Punkte, allerdings schon sieben absolvierte Partien) und sind auf einem guten Weg.

Eisbären Geschäftsführer Patrick Schwarz:Wir sind mit sehr viel Schwung in die Saison GESTARTET. Aggressive Spielweise, viel Tempo, Forechecking zeichnen uns aus. Wir spielen so gut wie immer durchgehend mit vier Linien und haben alle Spieler zum Einsatz gebracht. Prinzipiell kann man sehr zufrieden sein, die letzten 3, 4 Spiele haben wir aber nicht unser volles Potential abrufen können. Wir mussten zuletzt mit einigen verletzten und angeschlagenen Spielern kämpfen. Im Endeffekt sind wir trotzdem Tabellenführer, konnten in 14 von 15 Spielen punkten und mussten uns nur drei mal geschlagen geben, auch in der österreichischen Meisterschaft sind wir Tabellenführer. Die Liga ist sehr ausgeglichen, das spiegelt auch an den Ergebnissen wider. Die zweite Hälfte des Grunddurchgangs wird noch spannender werden. Unsere Ziele haben sich trotz des Saisonstarts nicht geändert. Die anderen Mannschaften sind sehr gut und wir haben großen Respekt vor unseren direkten Verfolgern.
Das Ziel ist es nach der Pause wieder konzentrierte Leistungen zu bringen und dort anzuknüpfen wo wir bereits waren.
Was die gesamte Vereinsführung beeindruckt, ist die gewaltige Stimmung und der Zuseherzuspruch, bereits im Herbst. Das ist nicht selbstverständlich und dafür wollen wir uns bei allen bedanken, insbesondere beim Fanclub, der uns auch auswärts toll unterstützt.“