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EISBÄREN WOLLEN PERFEKTE MASTER ROUND

FR, 06.03.2026  |  13:45 Uhr

Mit dem Salzburger Derby, auswärts bei den Red Bull Hockey Juniors, beenden die Zeller Eisbären morgen die Master Round. Es ist das letzte Spiel vor den Playoffs (erstes Heimspiel am Dienstag) und damit eine echte Generalprobe. Nach sieben Siegen in sieben Spielen will man den Lauf auch im achten Match fortsetzen.

Tabellarisch ist die Ausgangslage bereits geklärt: Die Eisbären stehen nach sieben Siegen aus sieben Spielen fix auf Platz eins der Master Round und haben sich damit Pickrecht sowie Heimrecht für die Playoffs gesichert. Salzburg ist ebenfalls uneinholbar Zweiter. Sportlich ist die Partie also nicht ganz so brisant.

Dennoch ist die Begegnung heiß. Ist ein Derby ohnehin immer eine Prestigesache, geht es für die Zeller auch um die perfekte Master Round. Acht Siege aus acht Spielen wären ein Novum und würden die beeindruckende Serie der Blau-Gelben weiter verlängern. Das Momentum würde aufrecht erhalten bleiben, der Lauf würde weitergehen.

Zudem ist das Derby eine letzte Standortbestimmung vor dem Start der entscheidenden Saisonphase. Bereits am kommenden Dienstag beginnen die Playoffs mit einem Heimspiel in der KE KELIT Arena. Welcher Gegner im Viertelfinale auf die Eisbären wartet, entscheidet sich am Sonntag beim sogenannten Pick, wenn der EKZ als bestplatziertes Team seinen Gegner auswählen darf. Es geht also auch nochmal darum, die Abläufe zu perfektionieren, den allerletzten Feinschliff zu holen – und das gegen einen äußerst starken Gegner.

 

Co Trainer Christop Frank: „Um die Master Round zusammenzufassen: wir hatten zunächst einen starken Start mit dem Heimsieg gegen Sterzing. Danach folgten zwei schwierige Auswärtsspiele. Zuerst in Asiago, wo es immer schwer zu spielen ist und wo uns eine große Kulisse erwartet hat. Asiago spielt sehr offensivstarkes Hockey, aber wir haben einen Weg gefunden, defensiv sehr strukturiert und stabil aufzutreten und unsere Chancen effizient zu nutzen.

Danach ging es auswärts nach Sisak, ebenfalls eine sehr schwierige Aufgabe. Sie haben eine talentierte Mannschaft, arbeiten extrem hart und versuchen, den Gegner für Fehler zu bestrafen. Aber auch dort haben wir einen Weg gefunden, dagegenzuhalten und das Spiel anzunehmen.

Ein entscheidender Punkt in den letzten Spielen war für uns die Arbeit in der Defensivzone. In der regulären Saison haben wir schon gut verteidigt, aber jetzt versuchen wir es noch einfacher zu halten. Wenn ein Spielzug da ist, spielen wir ihn, und wenn nicht, dann bringen wir den Puck aus der Defensivzone heraus und verlagern das Spiel in die neutrale oder offensive Zone. Das ist in letzter Zeit ein ganz wichtiger Teil unseres Spiels geworden.

Danach hatten wir das Heimspiel gegen Asiago, in dem wir ebenfalls einen Weg gefunden haben, gegen einen sehr starken Gegner zu bestehen. Das 9:2 in Sterzing wirkt auf dem Papier sehr deutlich, aber das Spiel war lange nicht so klar, wie es das Ergebnis vermuten lässt. In den ersten beiden Dritteln hat es sich nicht wie ein so torreiches Spiel angefühlt. Später hatte Sterzing etwas Probleme, den Fokus zu behalten. Wir haben es geschafft, ihnen nur wenige hochwertige Chancen zu erlauben, sie viel arbeiten zu lassen und selbst unsere Möglichkeiten zu nutzen – auch unser Powerplay hat sehr gut funktioniert.

Dann kam das Heimspiel gegen Sisak, das wir 4:0 gewonnen haben. Sisak ist auswärts ein etwas anderes Team als zu Hause, aber sie versuchen immer, dich körperlich und läuferisch zu schlagen. In diesem Spiel haben wir nie den Fokus verloren und viel Geduld gezeigt, weil nicht von Anfang an alles funktioniert hat. Wichtig war auch, dass unsere Torhüter in der gesamten Master Round überragend gespielt haben. Wenn vor ihnen einmal ein Fehler passiert ist, waren sie zur Stelle und haben uns mit großen Paraden im Spiel gehalten.

Im letzten Spiel gegen Salzburg ging es für uns darum, zumindest einen Punkt zu holen, um Platz eins in der Master Round zu fixieren und damit das Pick- und Heimrecht für die Playoffs zu sichern. Genau mit dieser Einstellung sind wir in die Partie gegangen. Gleichzeitig arbeiten wir weiterhin an kleinen Details, um unser Spiel weiter zu verbessern. Denn sobald die Master Round vorbei ist, beginnen die Playoffs und dann bleibt kaum noch Zeit zum Trainieren. Deshalb nutzen wir jedes Spiel, um uns weiterzuentwickeln und unser Niveau noch einmal anzuheben.

In den Playoffs geht es schließlich nicht mehr um Punkte, sondern nur noch ums Gewinnen. Der Druck steigt und es bleibt kaum Zeit für Anpassungen im Training.

Für das Spiel am Samstag gilt deshalb dasselbe wie immer: Wir trainieren hart und unser Fokus liegt darauf, das nächste Spiel zu gewinnen. Auch wenn es tabellarisch um nichts mehr geht, wollen wir unser Spiel in allen drei Zonen weiter verbessern und den nächsten Schritt in unserem System machen. Viele Dinge sind inzwischen zur Gewohnheit geworden, weil wir sie als Trainerteam täglich einfordern. Man merkt, dass es immer besser funktioniert – und wir hoffen, diesen Weg weiterzugehen und zu sehen, wie weit er uns führen kann.“

 

Spielbeginn im Volksgarten ist morgen um 19:15 Uhr. Morgen nicht dabei sind Kele Steffler (krank) und Nico Uschan, einige Spieler sind zudem etwas angeschlagen, das endgültige Lineup entscheidet sich am Spieltag. Im Tor startet morgen wieder Alois Schultes.

Wie erwähnt, wird am Sonntag der Viertelfinalgegner der Eisbären gepickt, die ersten beiden Heimspiele finden am Dienstag, dem 10.03. und am Samstag, dem 14.03. statt, Tickets sind bereits erhältlich: https://www.ticket-onlineshop.com/ols/eisbaeren/

Headcoach Marcel Rodman wurde eine besondere Ehre zuteil, er ist für den diesjährigen Leonidas nominiert, und zwar als bester Trainer Salzburgs. Jeder Eisbären-Fan kann täglich eine Stimme für ihn abgeben: https://leonidas.sn.at

Livestream zur Partie: valcome.tv.

 

ALPS HOCKEY LEAGUE | Master Round | SAISON 2025/2026 | Spiel 8

Red Bull Hockey Juniors vs. EK Zeller Eisbären 0:0 (-:-/-:-/-:-)

Sa, 07.03.2026 | 19:15 Uhr, Volksgartenarena Salzburg

SR: Holzer/Voican