In der 28 zigsten und damit letzten Runde des Grunddurchgangs der Alps Hockey League kreuzten die Zeller Eisbären am Freitagabend mit den Fassa Falcons die Schläger. Mit einer beherzten Leistung vor erneut weit über 2000 Zusehern, sicherten sich die Flanagan-Schützlinge Rang 6 in der Abschlusstabelle und starten damit, mit voller Bonuspunktezahl in die am 19. Jänner beginnende Qualifikationsrunde.
Da in den letzten Tagen die Grippewelle in der Eisbärenkabine wütete, musste das Zeller Trainerteam neben den langzeitverletzten Akerman, Kittinger, Artner & Mair auch noch auf Ban und Widen verzichten. Trotz der zahlreichen Ausfälle begannen die Zeller jedoch wie aus der Pistole geschossen. Tobi Dinhopel stellte bereits nach 28. Sekunden auf 1:0, ehe Laurin Müller bereits eine Minute später den Spielstand verdoppelte. Spätestens als Christian Jennes in der siebten Minute, im Powerplay zum 3:0 einschob stand die gesteckt volle KE KELIT Arena komplett Kopf!
Im Mittelabschnitt schalteten die Pinzgauer ein wenig zurück, hatten das Spiel aber stets im Griff. Den 3:1 Anschlusstreffer von Pietroniro beantwortete unsere Kapitän Hubert Berger nur eine Minute später, mit einem satten Schlagschuss unter die Latte zum 4:1 Pausenstand!
Angetrieben von fast 2.500 Zusehern spielten die Eisbären die Partie im letzten Abschnitt trocken nach Hause. Der Treffer zum 4:2 durch Andrea Ploner fiel nur mehr in die Kategorie Ergebniskosmetik.
ALPS HOCKEY LEAGUE | SAISON 2022/2023 | Runde 28 EK Zeller Eisbären vs. Fassa Falcons 4:2 (3:0/1:1/0:1)
Tore:
1:0 |01.| Tobias Dinhopel (EQ) 2:0 |02.| Laurin Müller (EQ)
3:0 |07.| Christian Jennes (PP1) 3:1 |36.| Kris Pietroniro (EQ) 4:1 |37.| Hubert Berger (PP1) 4:2 |55.| Andrea Ploner (EQ)
SR: Orel / Wuntschek
ZS: 2.476 (KE KELIT Arena)
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Bevor am Donnerstag, den 19. Jänner 2023 die Qualifikationsrunde startet, geht es für die Pinzgauer Kufencracks kommende Woche mit dem Semifinale im Kampf um den österreichischen Meister der Alps Hockey League weiter.
Ausgetragen im Champions-Hockey-League Modus starten die Eisbären als Grunddurchgangszweiter am Donnerstag, auswärts beim EC Bregenzerwald, oder dem EHC Lustenau*, ehe am Samstag, den 14 Jänner das Rückspiel in der KE KELIT Arena folgt!
(*Lustenau könnte mit einem Sieg morgen Abend gegen Linz den ECB noch überholen)
PLAYOFF MODUS DER ÖSTERREICHISCHEN MEISTERSCHAFT DER ALPS HOCKEY LEAGUE:
Hier kommen die Bestimmungen der Champions-Hockey-League zur Anwendung, wobei der besser platzierte Verein mit dem Auswärtsspiel beginnt (Gesamttabelle Österreichische Meisterschaft der ALPS Hockey League). Es wird die Gesamtwertung (Punkte und Tore) der beiden absolvierten Spiele herangezogen. Overtime und Penalty-Schießen können somit ausschließlich im Rückspiel erfolgen, wenn das Gesamtergebnis unentschieden ist.
In diesem Fall erfolgt – nach einer drei-minütigen Pause – eine 10-minütige Sudden-Death-Overtime mit drei-gegen-drei Feldspieler. Sollte die Verlängerung torlos enden, folgt das Shootout mit je fünf Schützen.
Die beiden Sieger des Halbfinales spielen im Finale um den österreichischen Meistertitel der ALPS Hockey League.