In einer intensiven Partie schenkten sich beide Teams von Beginn an nichts. EKZ-Dompteur Martin Ekrt musste neben den üblichen Langzeitverletzten auch auf Sturm-Ass Juuso Rajala verzichten. Nach einem torlosen ersten Abschnitt mit Chancen auf beiden Seiten gelang den Gästen aus der Hauptstadt kurz nach Wiederbeginn der erste Treffer, als Timo Pallierer in der 25. Minute für die Führung der Wiener sorgte. Die Zeller benötigten einen kurzen Moment, um sich vom Rückstand zu erholen und hatten mit der aggressiven Spielart der Gäste Probleme. Dennoch erzwangen die Hausherren in Person von Daniel Ban kurz vor dem zweiten Pausentee den Ausgleich zum 1:1 (38.).
Hauptstädter machen Sack binnen sechs Minuten zu
Im Schlussabschnitt konnten die Pinzgauer das Momentum allerdings nicht ummünzen und auch die kräftezehrenden Wochen machten sich vermehrt bemerkbar. So waren es in der Folge erneut die Capitals, welche durch Clemens Krainz die erneute Führung erzielten (44.). Der EKZ suchte nach dem zweiten Gegentreffer vergebens nach der Lücke zum Ausgleich und auch die Schlussoffensive der Ekrt-Crew blieb aus. Den Schlusspunkt der Partie setzten die Cracks aus dem 22.Wiener Stadtbezirk in Minute 50, als Patrick Böhm den 3:1 Endstand einnetzte: "Wir sind an unserem eigenen Unvermögen gescheitert und haben von Beginn an nicht das gezeigt, was wir spielen können!", fand Tobias Dinhopel nach der Nullrunde gegen Wien klare Worte.
Die EK Zeller Eisbären bleiben damit nach der 0:3 Pleite am Donnerstag in Gröden auch am Samstag gegen Wien punktlos und verabschieden sich mit zwei Niederlagen am Stück in die Olympia-Pause. Die Chance zur Wiedergutmachung bietet sich den Zellern am 17.Februar bei den formstarken Steel Wings in Linz.
Alps Hockey League | Saison 2021/2022 | Qualifikations-Runde 4
EK Zeller Eisbären vs. Vienna Capitals silver 1:3 (0:0/1:1/0:2)
Tore:
0:1 |25.| Timo Pallierer
1:1 |38.| Daniel Ban
1:2 |44.| Clemens Krainz
1:3 |50.| Patrick Böhm
Zuseher: 769
SR: Lazzeri / Loicht