Von Beginn an zeigten die Eisbären eine engagierte Leistung und erspielten sich in Abschnitt eins auch ein Chancenplus, welches jedoch ungenutzt blieb. Nach einem torlosen Drittel jubelten nach Seitenwechsel die Gastgeber, als Dylan Stanley das 1:0 markierte (25.). Doch der EKZ ließ sich davon nur wenig beeindrucken und spielte weiter ein starkes Match. Kapitän Hubert Berger belohnte sein Team für den Aufwand und netzte nicht unverdient zum 1:1 ein (39.). Spielerisch die VEU im Mitteldrittel zwar leicht überlegen, kurz vor dem zweiten Pausentee hatten die Hausherren allerdings Glück, dass sämtliche Versuche der Pinzgauer am Tor von VEU-Schlussmann Alex Caffi vorbeisegelten.
Entscheidung vertagt
Im Schluss-Abschnitt hatten die Eisbären gegen giftige Feldkircher alle Hände voll zu tun, die Defensive stand jedoch sattelfest und sicherte den Pinzgauern die Overtime in der Vorarlberghalle. Dort sorgten die Feldkircher durch Neuzugang Martin Ulmer für die Entscheidung. Der erfahrene Mann aus Innsbruck netzte in Minute 63 den 2:1 Endstand ein und fixierte seiner VEU den Zusatzpunkt. „Ich denke, es war eine relativ ausgeglichene Partie. Beide Torhüter haben die Teams im Spiel gehalten und im letzten Drittel haben wir dann noch Chancen für den Sieg erspielt!“, sagte ein grundsätzlich zufriedener Tobias Dinhopel nach der Partie im Ländle.
Schlusslicht wartet zum Abschluss der Quali-Runde
Die Entscheidung um das Pre-Playoff-Ticket ist somit vertagt, die Eisbären gehen am Samstag allerdings bei Schlusslicht Wien als klarer Favorit ins Rennen: „Das müssen wir natürlich gewinnen! Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen.“ – Die Marschroute der Ekrt-Crew ist damit deutlich, das Pre-Playoff-Ticket zum greifen nah.
Alps Hockey League | Saison 2021/2022 | Qualifikations-Runde 9
BEMER VEU Feldkirch vs. EK Zeller Eisbären 2:1 (0:0/1:1/0:0/1:0) n.V
Tore:
1:0 |25.| Dylan Stanley
1:1 |39.| Hubert Berger
2:1 |63.| Martin Ulmer
Zuseher: 903 (Vorarlberghalle)
SR: Holzer/Huber