Erstes Heimspiel 2026 und gleich ein richtiges Traditionsduell. Der EC Bregenzerwald ist zu Gast im Pinzgau, und das verspricht immer spannende, gute Eishockeyspiele. Der EKZ will den Heimsieg und einen direkten Konkurrenten auf Distanz halten.
Das war gestern nicht der Jahresauftakt, den sich die Eisbären erwünscht haben. Die 0:3-Niederlage beim HC Gröden kam überraschend und schmerzt. Ist Gröden auch eines der stärksten Heimteams der Liga, war man sich im Lager des EKZ unisono einig, dass die Leistung nicht gut genug war.
Weiterhin geht es aber Schlag auf Schlag weiter, und das nächste Match steht bereits an. Der Auftakt einer Serie von drei Heimspielen binnen einer Woche ist das Spiel gegen den EC Bregenzerwald. Ein echter Zweitligaklassiker, egal ob Nationalliga, INL oder Alps Hockey League – Zell am See gegen Bregenzerwald, das ist ein Duell mit Tradition.
Tabellarisch ist die Ausgangssituation klar: Trotz der gestrigen Niederlage sind die Eisbären immer noch Dritter, Bregenzerwald ist als Siebter einer der Verfolger im Kampf um die Top 5 und damit die direkte Playoff-Qualifikation. Ein Heimsieg hielte also einen Rivalen auf Distanz und ist das erklärte Ziel. Die Wälder waren auch der Gegner im vorjährigen Viertelfinale der Playoffs. In dieser Saison spielen sie bislang stark, waren lange in den Top 5 und sind jetzt nur knapp außerhalb. Wozu die Vorarlberger imstande sind, zeigten sie unter anderem mit einem furiosen 8:3-Heimsieg gegen Spitzenteam Asiago kurz vor Weihnachten. Zuletzt drückte allerdings speziell auswärts ein wenig der Schuh. Die letzten vier Spiele in der Fremde hat man allesamt verloren, gestern konnte man in Kitzbühel aber immerhin einen Punkt mitnehmen (3:4-Niederlage nach Penaltyschießen). Die bisherigen Saisonduelle mit den Eisbären endeten jeweils mit Auswärtssiegen. In Zell am See verabsäumte es der EKZ, das Spiel zu entscheiden, und die Wälder drehten das Match im dritten Drittel noch auf 3:1. In Dornbirn feierte der EKZ dafür den höchsten Saisonsieg und gewann mit 7:0.
Die Mannschaft des EC Bregenzerwald hat einen guten Mix aus vielen jungen Spielern, angereichert mit ein paar Legionären und altbekannten Ligagrößen wie Lipsbergs, der kürzlich den vereinsinternen Torrekord von Christian Ban gebrochen hat. Zeller Vergangenheit haben unter anderem Torhüter Lorenz Widhalm und die Verteidiger Posch und Flick. Trainer Märt Eerme wird an der Bande unterstützt von Mr. Bregenzerwald, Guntram Schedler.
Die Zeller wollen ihrem Publikum etwas bieten und zurückschlagen. Einerseits will man sich nach der Niederlage in Gröden rehabilitieren, andererseits tut die unnötige 1:3-Heimniederlage aus dem ersten Saisonduell mit den Wäldern auch noch immer ein wenig weh. An der Motivation wird es morgen gewiss nicht scheitern, die Zeller brennen und sind heiß auf den Heimsieg. Diese eine Woche noch durchbeißen, diverse Blessuren einfach ertragen, danach wird auch der Spielplan wieder etwas lockerer und man kann sich regenerieren.
Eisbären Spielmacher Nick Huard: „Wir hoffen, morgen zurückschlagen zu können. Die Tabelle ist gerade sehr eng, jeder Punkt zählt. Wir spielen wieder zuhause und wollen den Vorteil unserer tollen Fans ausnützen. Hungrig aufs Eis kommen und auf Sieg spielen! Bregenzerwald ist ein starkes Team, sie wollen noch in die Top 5, wir erwarten ein hartes Spiel. Aber es ist ein Must-Win, wir wollen uns von den Verfolgern absetzen und wieder in die Spur finden.“
Das Match startet morgen um 19:30 Uhr. Beim EKZ werden wieder einige Spieler ausfallen. Verletzt sind Szypula, Putnik und Fechtig, einige weitere sind entweder krank oder angeschlagen, über einen Einsatz wird am Spieltag entschieden. Die KE KELIT Arena wird erneut ziemlich voll sein, es sind nur noch wenige Sitzplätze verfügbar - wir empfehlen sich bereits im Vorfeld um Tickets zu kümmern: https://www.ticket-onlineshop.com/ols/eisbaeren/
Kommentierter Livestream zur Partie: valcome.tv.
ALPS HOCKEY LEAGUE | Regular Season | SAISON 2025/2026 | Runde 29
EK Zeller Eisbären vs. EC Bregenzerwald 0:0 (-:-/-:-/-:-)
So, 04.12.2025 | 19:30 Uhr, KE KELIT Arena Zell am See
SR: Holzer/Huber