Der EKZ muss sich in Spiel 4 der Halbfinalserie gegen den HC Gröden mit 1:2 geschlagen geben. Gröden hat den besseren Start, die Zeller fighten sich aber zurück und haben Chancen auf die Führung. Am Ende kassiert man aber einen späten Gegentreffer und muss den Serienausgleich hinnehmen. Bereits am Samstag geht es mit einem Heimspiel weiter.
Erneut werden die Eisbären von einigen mitgereisten Fans unterstützt, darunter auch der HC Eagles Piesendorf. Den besseren Start erwischen jedoch die Hausherren, die Schmidt früh mehrmals prüfen. Nach gut sechs Minuten fällt die Führung für Gröden – ein Schuss von der blauen Linie, der Rebound landet im Tor. Zell kommt danach besser ins Spiel, Putnik sorgt nach rund fünf Minuten für die erste gefährliche Aktion in blau-gelb, später prüft Szypula den Goalie. In der Mitte des Drittels haben die Eisbären ihre beste Phase, Widhalm kommt zu einer guten Chance, in der Mitte verpasst Schmid den Rebound nur knapp. Dennoch bleiben auch die Südtiroler gefährlich und gehen verdient mit 1:0 in die Pause.
Im zweiten Drittel starten die Eisbären verbessert, bringen sich aber durch Strafen immer wieder selbst aus dem Rhythmus. Eine 5-gegen-3-Unterzahl (nach einer sehr harten Strafe gegen Huard) übersteht man mit viel Einsatz, auch in weiterer Unterzahl verteidigt Zell mit Herz. Insgesamt ist das Spiel nun sehr intensiv und umkämpft, viele Zweikämpfe und Unterbrechungen prägen das Geschehen. Bei fünf gegen fünf begegnen sich beide Teams auf Augenhöhe, klare Torchancen bleiben auf beiden Seiten rar – ein Treffer fällt in diesem Abschnitt nicht. Zell am See ist verbessert, aber auch die Hausherren sind voll im Spiel.
Im Schlussdrittel kommen die Eisbären mit viel Schwung aus der Kabine. Widen prüft Endre, kurz darauf umspielt Huard den Goalie, bringt die Scheibe aber nicht über die Linie. Wenig später ist Huard erneut zur Stelle, sein Abschluss bleibt jedoch zu zentral. Nach 48 Minuten hat Szypula die nächste gute Möglichkeit, ehe kurz darauf der verdiente Ausgleich fällt: Widhalm setzt sich stark durch, zieht in die Mitte und trifft durch die Beine von Endre zum 1:1.
Die Eisbären haben nun Oberwasser: Szypula wird nach einem starken Antritt nur per Foul gestoppt, scheitert im Penalty aber an Endre. In der Folge kombinieren sich Szypula und Predan sehenswert durch, doch auch diese Chance bleibt ungenutzt. Es scheint nur eine Frage der Zeit, bis die Führung fällt – doch stattdessen dreht Gröden das Momentum. Nach einem Pfostenschuss und einer weiteren Möglichkeit durch Deluca nutzen die Hausherren vier Minuten vor Schluss eine zu passive Defensivaktion und stellen auf 2:1.
In der Schlussphase werfen die Eisbären noch einmal alles nach vorne. Zauner hat eine Chance auf den Ausgleich, verzieht jedoch. In Überzahl drückt Zell am See auf das 2:2, doch Endre zeigt einen starken Save gegen Devin Steffler. Auch eine harte Aktion gegen Lahoda bleibt ungeahndet. Am Ende gelingt der Ausgleich nicht mehr – Gröden gewinnt knapp und gleicht die Serie zum 2:2 aus.
Eisbärenstürmer Nick Huard: „Wir sind in den ersten 10 Minuten nicht ganz ihre Intensität mitgegangen, das hat uns das 0:1 eingebracht. Im zweiten und dritten Drittel haben wir engagierter gespielt, aber Gröden ist schwer zu schlagen, wenn sie einmal in Führung sind.“
ALPS HOCKEY LEAGUE | Playoffs Halbfinale | SAISON 2025/2026 | Spiel 4
HC Gröden vs. EK Zeller Eisbären 2:1 (1:0/0:0/1:1)
Do, 02.04.2026 | 19:30 Uhr, Pranives Wolkenstein
Torfolge:
1:0 | 07.| DOSTALEK Vlastimil (EQ)
1:1 | 49.| WIDHALM Leon (EQ)
2:1 | 57.| LUISETTI Matteo (EQ)
ZS: 1648