Das Eishockeyjahr 2026 beginnt für den EKZ im schönen Grödnertal. Morgen ist man zu Gast beim HC Gherdeina und will das neue Jahr so beginnen, wie man das alte beendet hat – mit einem Sieg!
Was für ein Heimspiel gegen die Rittner Buam. Eine rappelvolle KE KELIT Arena mit sensationeller Stimmung, ein dramatischer Spielverlauf mit Spannung, vielen Toren und einem Happy End für Zell am See.
Solche Siege geben Auftrieb, und den braucht es auch. Der dichte Spielplan lässt kaum Pausen zu, und bereits morgen geht es mit dem nächsten Spiel weiter.
Gröden ist speziell daheim eine harte Nuss und kein Gegner, den man unterschätzen darf. Die bisherigen Saisonduelle aus Sicht des EKZ: auswärts 1:3 verloren, daheim 7:1 gewonnen. Seit dem letzten Aufeinandertreffen haben die Südtiroler aber gut gepunktet. Drei Siege (gegen Unterland, Sterzing und Bregenzerwald), eine Niederlage gegen Sisak und am Dienstag ein Punkt in Kitzbühel. Die letzten vier Heimspiele konnte man allesamt gewinnen. Über die Weihnachtsfeiertage ist im Pranives zumeist auch viel los, 1.400 Zuseher gegen Bregenzerwald sind eine ordentliche Kulisse, und auch gegen die Eisbären wird das Stadion sicher gut gefüllt sein. Die Offensive der Grödner ist ordentlich, 84 erzielte Treffer sind kein schlechter Wert, das Sorgenkind ist die Defensive. 114 Gegentore sind der schwächste Wert der Liga. Damit zu tun hat auch das schlechte Penalty-Killing, 70,1 % ist schlicht nicht gut genug. Unlängst gab es einen Legionärstausch. Der starke Adam Brady wechselte zu den Lausitzer Füchsen, dafür kam mit Vlastimil Dostalek ein ligaerprobter Mann (in der Vorsaison 57 Punkte bei Sisak), der auch gleich gut eingeschlagen hat (5 Tore und 2 Vorlagen in vier Spielen). Als Tabellenzehnter will die „Furie“ auf jeden Fall noch weiter nach oben und wird gegen die Eisbären mit voller Motivation antreten.
Zell am See will seinerseits an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen. Zwei Siege gegen Jesenice und Ritten, auch in Gröden will man Punkte mitnehmen. Man ist gewarnt vor der Heimstärke des morgigen Gegners und wird das Spiel mit voller Konzentration und Fokus angehen. Vorne die Chancen verwerten, hinten gut stehen, diszipliniert spielen und trotzdem vollen Einsatz zeigen – dann ist ein Auswärtssieg realistisch.
Verteidiger Kele Steffler: „Wir freuen uns aufs nächste Spiel morgen. In letzter Zeit geht es Schlag auf Schlag, jedes Spiel nach dem anderen, deswegen müssen wir immer bereit sein für die nächste Challenge. Wir können natürlich die Energie vom letzten Heimspiel mitnehmen, die Fans waren unglaublich, es war eine super Stimmung in der Halle. So einen Sieg haben wir uns verdient, es hat voll Spaß gemacht. Wenn wir gleich spielen wie zuletzt, dann haben wir gute Chancen.“
Das Match startet morgen um 20:30 Uhr. Auch in Wolkenstein wird der EKZ nicht mit vollem Lineup auflaufen können. Garantiert fehlen werden die verletzten Szypula, Putnik und Fechtig. Wernicke ist erkrankt, und Stiegler ist fraglich. Wieder mit dabei sind dafür Cuma, Prodinger und Jennes.
Livestream zur Partie: valcome.tv.
ALPS HOCKEY LEAGUE | Regular Season | SAISON 2025/2026 | Runde 28
HC Gherdeina vs. EK Zeller Eisbären 0:0 (-:-/-:-/-:-)
Fr, 02.12.2025 | 20:30 Uhr, Pranives Wolkenstein
SR: Lazzeri/Winkler