Vier Monate sind es nun, bis der Puck wieder in der Zeller Eishalle über das Eis gleitet. Wir nutzen diese Zeit, um uns mit dem neuen Vorstand Christian Wörister über seinen Weg zum Eishockey und über seine Träume und Ziele für die kommende Saison zu unterhalten.

 

Christian, erzähl etwas über Dich - wer Du eigentlich bist.

 

Ich bin 46 Jahre, geboren im Krankenhaus Mittersill und wohne mit meiner Familie in Neukirchen am Großvenediger. Maturiert habe ich im Privatgymnasium in Salzburg und studiert an der SOWI in Innsbruck. Seit über 20 Jahre arbeite ich im Pinzgau, bis 2001 auf der BH Zell am See als EU-Regionalmager und seit 2001 als Geschäftsführer der Ferienregion- und des Nationalparkzentrums Hohe Tauern in Mittersill. In meiner Freizeit mache ich am liebsten sportliche Aktivitäten wie Biken oder Wandern mit meiner Frau bzw. Reisen wir auch sehr gerne.

 

Seit 18 Jahren bist Du der Geschäftsführer der Ferienregion Hohe Tauern. Du bist mit der Region gut verbunden – aber wie kamst Du zum Eishockey?

 

Der Sport fasziniert mich schon von Klein auf und hat mich auch nicht mehr losgelassen. Im Gymnasium war ich in Salzburg neben der Volksgarten-Eishalle und in Innsbruck direkt neben der Olympiahalle – also genug Möglichkeiten beim Eishockey dabei zu sein. Ich habe immer eine Bewunderung für Goalies gehabt und so war Brian Stankiewicz immer mein großes Idol!

 

Wie war es für Dich, als Du erfahren hast, dass ein neuer Vorstand gesucht wird? Wann hast Du den endgültigen Entschluss gefasst, das Zepter zu übernehmen und die EK Zeller Eisbären in die kommende Saison zu führen?

 

Nach den Informationen aus der Presse zum Rücktritt des bisherigen Vorstandes haben wir in Berlin bei einem Match der Berliner Eisbären beschlossen, uns mehr um den EKZ zu kümmern und unseren Beitrag – in welcher Form auch immer – zu leisten, damit für den Sport und für die Jugend im Pinzgau dieses Angebot auch weiterhin bestehen bleiben wird. Das mit dem Obmann hat sich dann erst später ergeben.

 

In den letzten zwei Wochen konntest Du ja schon einen ersten Einblick in die Arbeit des Vorstandes bekommen. Bist Du bisher mit den Zahlen aus den Vorjahren und den Arbeitsabläufen zufrieden?

 

Wir übernehmen ein solides Fundament, haben auch sehr viel Arbeit vor uns. Ohne freiwillige Helfer und Unterstützer werden wir aber gar nichts ausrichten können, denn sie sind das Rückgrat von jedem Verein.

 

Du hast nun noch vier Monate, bis die neue Saison startet. Was sind deine Hauptaufgaben bis dahin?

 

Als erstes eine solide wirtschaftliche Basis für die nächste Saison schaffen, parallel dazu den Sportdirektor Philip Wurzer bei der Kaderzusammenstellung zu unterstützen und gemeinsam mit den Vorstandskollegen Andreas Moreau und Manfred Pfeiffenberger und den vielen Helfern im Hintergrund am „Familien-Erlebnis Eishockey“ zu arbeiten. Es muss wieder „In“ sein, am Samstag Abend zum Eishockey nach Zell am See zu kommen, dafür müssen wir auch was bieten, dass wissen wir.

 

Als Vorstand des größten Sportvereins im Pinzgau hast Du doch sicherlich einen (sportlichen) Wunsch? Was ist dein Ziel für die kommende Saison?

 

Wir wollen in die Playoffs, auch wenn andere Vereine teilweise über Millionenbudgets verfügen, werden wir uns nicht so leicht geschlagen geben.

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