Mit einem 7:2 Derbysieg gegen die Kitzbühler Adler verabschiedeten sich die Zeller Eisbären, am 25. Februar frühzeitig in die Sommerpause. Packende Spiele, große Siege, bittere Niederlagen und bis zum Schluss aufopferungsvoll kämpfende Eisbären haben uns eine durchwegs positive Saison beschert, wobei am Ende der Playoff Einzug fehlte um sich selbst und die treuen Fans zu belohnen, aber der Reihe nach…

 

Die Saison begann mit 5 Vorbereitungsspielen in denen die Jungs schnell das neue System und die Philosophie des neuen Headcoaches umsetzten konnten. Zwar setzte es gegen starke Gegner, unter anderem EBEL Starter Olimpija Ljubljana, 3 Niederlagen in 5 Testspielen, trotzdem konnte die neu formierte Truppe positiv gestimmt in die neue Saison starten.

Mit Auswärtssiegen gegen, den im Vorfeld der Meisterschaft als Titelkandidat gehandelten HC Asiago und dem HC Fassa konnten die Zeller Kufencracks, nach den ersten beiden Runden, als erster Tabellenführer der neu gegründeten Sky Alps Hockey League von der Spitzte lachen. Doch die Ernüchterung folgte bereits bei der Heimpremiere. Gegen Schlusslicht KAC setzte es eine bittere 1:2 Heimniederlage.

In weiterer Folge setzte es fünf Niederlagen am Stück, ehe ausgerechnet gegen den amtierende INL Champion Bregenzerwald der Turnaround gelang. In den folgenden 10 Spielen mussten sich die Pinzgauer nur einmal nach 60 Minuten geschlagen geben. So rollten die Werfring Schützlinge das Feld von hinten auf und fanden sich plötzlich in den Top 6 der Meisterschaft wieder.

Gegen Ende des Grunddurchgangs mussten die Pinzgauer dann aber einsehen, dass die Konkurrenz im Kampf um die Teilnahme an der Masterround übermächtig war und so versuchten die Zeller alles um die Saison auf Platz 8 zu beenden, um zumindest als Tabellenführer, ausgestattet mit Bonuspunkten in die Qualifikationsrunde starten zu können - was auch gelang! Nach 30. gespielten Runde belegten die Eisbären am Ende des Grunddurchgangs Platz 8.

Mit zwei Siegen gegen den KAC, sowie erfolgen gegen Sterzing und Kitzbühel starteten die Pinzgauer perfekt in der Zwischenrunde. In den Entscheidungsspielen um das letzte Playoff-Ticket gegen Neumarkt und Sterzing fehlte den Pinzgauer am Ende dann das Quäntchen Glück, aber auch die Kaltschnäuzigkeit vorm Tor und so setzte es, trotzt guter Leistungen, knappe Niederlagen. Zum Saisonausklang zeigten die Werfring Schützlinge noch einmal Charakter und feierten vor heimischer Kulisse einen 7:2 Derbyerfolg gegen Kitzbühel. Trotzdem stand man am Ende ohne Playoff-Ticket da.

„Nüchtern betrachtet müssen wir von einer positiven Saison sprechen, obwohl das ausgegebene Saisonziel - das Erreichen der Playoff´s, nicht erreicht wurde. Die Sky Alps Hockey League ist sportlich klar über die Inter-National-League zu stellen. Die Konkurrenz, speziell aus Italien war bärenstark.  Fast wöchentlich haben wir gegen aktuelle Nationalteamspieler gespielt, die viel Erfahrung von Weltmeisterschaften und großen Nationalen- und Internationalen Partien in den Beinen haben. Ich denke die gesamte Saison über haben wir uns sehr teuer verkauft, konnten jeden Gegner fordern. Ein riesen Kompliment an die Mannschaft. Die Jungs haben hart trainiert und sich bei jedem Spiel den Allerwertesten aufgerissen! Ausnahmslos muss ich von einer charakterlich und menschlich „geilen Truppe“ sprechen die die gesamte Saison über mit Stolz das blau-gelbe Trikot überstreifte! Leider konnten sich die Jungs für eine gute Saison nicht belohnen!“

Daten und Fakten Saison 2016/17:
In 22 Heimspielen durften wir rund 20.000 Zuseher in der Eisbärenarena Zell am See begrüßen. 20 Siegen stehen 23 Niederlagen gegenüber. Nach dem 8. Platz im Grunddurchgang belegten die Eisbären in der Endtabelle der Sky Alps Hockey League Rang 9, sowie den 3. Platz in der Nationalliga Wertung (AUT 2). Rund 600 Dauerkarten wurden an den „Mann“ gebracht. Gesamt wurden 28 Spieler in der heurigen Saison eingesetzt. Neben 3 Torhütern, waren dies 12 Verteidiger und 13 Stürmer. 1114 Torschüsse gaben die Eisbären in dieser Saison ab, daraus resultierten 107 Torerfolge. 539 Minuten verbrachten die Spieler der Zeller auf der Strafbank. Jan Kolar war mit 42 Punkten aus 33 Spielen Punktbester Scorer des Teams. Die Krone des Toptorschützen teilen sich Tobi Dinhopel und Fredrik Widen mit je 14 Treffern. Bester Assistgeber war Jan Kolar mit 31 Torvorlagen.
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Am Ende einer langen Saison, dürfen wir uns noch bei allen bedanken die es überhaupt ermöglichen in der kleinen Bezirkshauptstadt Zell am See, Sport auf diesem Niveau zu erleben. Danke an alle Sponsoren Partner und Gönner, an die Stadt und den Tourismusverband, sowie der FREGES Zell am See. Danke an alle Medienvertreter für die durchwegs positive Berichterstattung. Ein riesen Dankeschön allen Freiwilligen und Ehrenamtlichen die einen Spielbetrieb in dieser Größenordnung überhaupt erst ermöglichen!

Ganz zum Schluss darf ich mich noch einmal bei allen Zusehern, Saisonkartenbesitzern und Mitgliedern für eure Unterstützung bedanken. Danke Icebreakers für den tollen positiven Support die gesamte Saison über. Ihr geht voran, seid unser siebter Mann, ob´s stürmt, ob´s schneit, egal wie weit! Bei fast jedem Spiel seid ihr dabei gewesen und habt uns bedingungslos unterstützt!

Vergelt´s Gott!

Für den Vorstand

Klaus Mitterer
Team Manager und Pressesprecher
EK Zeller Eisbären Saison 2016/17

 

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