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Einige Zeit ist vergangen seit dem letzten Meisterschaftsspiel zu Hause gegen die Rittner Buam. Mit der 0:3 Niederlage gegen den ersten Alps Hockey League Meister der AHL- Geschichte ging eine sportlich durchwachsene Saison viel zu früh zu Ende!

Aber der Reihe nach: Die 90ste Saison in der langen, traditionellen Geschichte der Pinzgauer Kufencracks war eine turbulente. Nach dem Rücktritt des gesamten Vorstandes zum Ende der Meisterschaftssaison 2017/18 stand der Zeller Traditionsverein vor dem aus, ehe sich nach vielen Gesprächen, Telefonaten und Sitzungen ein neuer Vorstand zur Wahl stellte. Christian Wörister als Obmann, Manfred Pfeiffenberger als Organisationsreferent, Philip Wurzer als Director of Hockey Operations, sowie Andreas Moreau als Wirtschaftsreferent wurden bei der Jahreshauptversammlung Ende Mai einstimmig ins Amt gewählt.

Mit großem Tatendrang, jedoch unter gehörigem Zeitdruck versuchten die neuen Obmänner unterstützt vom neu installierten Beirat, für den sich Albert Herzog, Christoph Bründl, Hans-Peter Steinacher, Oliver Stärz und Stefan Herzog bereitstellten, die Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Jubiläumssaison auf die Beine zu stellen.

Was auch durchwegs gelang. Binnen kürzester Zeit wurde eine neue Corporated Identity implementiert, das Budget erhöht, sowie die gesamte Organisationstruktur professionalisiert. Etwas schwierig erwies sich indes die Kader Zusammenstellung. Da man erst Ende Mai, nach der Jahreshauptversammlung handlungsfähig war und die anderen Vereine zu diesem Zeitpunkt ihrer Schlüsselpositionen bereits besetzt hatten, wurde der Transfermarkt, was gezielte Verstärkungen betraf schon recht dünn. Trotzdem gelang es eine hungrige Mannschaft in die Saison zu schicken.

Doch aller Bemühungen zum trotz sollte sportlich über die ganze Saison keine Ruhe einkehren. Zuerst vermeldeten geplante Stützen wie Fazokas und Feichtner ihre Karriereenden in der zweit höchsten Leistungsstufe an. Nach einem durchwachsenen Saisonstart folgte die Trennung von Headcoach Dieter Werfring. Als Highlight konnte man mit Sicherheit die Verpflichtung von Greg Holst, einer der größten und schillerndsten Eishockeypersönlichkeiten in der österreichischen Eishockeyszene bezeichnen. Doch auch Holst und Peter Dilsky konnten das Ruder nicht mehr herumreißen und so endete, wie bereits oben erwähnt, die 90 Saison der Zeller Eisbären viel zu früh.

Auch im Vorstand kam es während der Saison zu einer Veränderung. Christian Wörister trat, aus beruflichen Gründen, Anfang Dezember als Obmann zurück. Die vakante Stelle übernahm sein Stellvertreter Manfred Pfeiffenberger, welcher schon zuvor im operativen Bereich die Fäden zog:

„Wir konnten hinter den Kulissen so wie auch in der Professionalität einiges dazugewinnen. Sportlich wurden wir für unsere harte Arbeit jedoch nicht belohnt. Geschuldet dafür war einerseits die späte Übernahme, andererseits auch Fehlgriffe, sowie charakterliche Schwächen einiger Spieler. Wir hatten sehr viele Gespräche und extrem schwierige Entscheidungen während der Saison zu treffen (Rauswürfe, personelle Entscheidungen). Die harte Zeit hat uns aber noch enger zusammengeschweißt. Zu Beginn waren wir immer einen Schritt hinterher, jetzt sind wir aber klar im Vorteil.  Wir haben die abgelaufene Saison genau analysiert, unsere Lehren daraus gezogen und werden in der kommenden Saison gestärkt zurückkehren. Das sind wir unseren treuen Fans schuldig“, so Eisbären Obmann Manfred Pfeiffenberger!

Auch der sportliche Leiter Philip Wurzer stößt ins selbe Horn: „Aufgrund der Situation, dass wir erst Ende Mai handlungsfähig waren, haben wir im Nachhinein betrachtet teilweise nicht die richtigen Entscheidungen getroffen. Kernthema war sicher, dass wir zu Beginn nur mehr reagieren konnten und keine Zeit zum agieren hatten. Sehr enttäuschend war unser Minimalziel, die PRE-Playoffs nicht erreicht zu haben. Wie Manfred bereits erwähnt hat, hängen sehr viele Faktoren zusammen. Falsche Entscheidungen, körperliche Fitness, etc. Allerdings sehe ich dem ganzen positiv, durch sehr viele Learnings, für die kommende Saison entgegen. Wenn es auch in den letzten Wochen nach außen hin ruhig war, stehen wir schon mitten in der Kaderplanung für die kommenden Alps Hockey League Saison. Am 25. April starten wir mit einem Profi- Fitnesstrainer in die Sommervorbereitung!“  

Und auch das Resümee samt Ausblick von Wirtschaftsreferent Andreas Moreau darf natürlich nicht fehlen: „Wir konnten das Budget im Vergleich zum Vorjahr auf Anhieb steigern, einige neue Sponsoren für das Projekt „EK Die Zeller Eisbären – 90 Jahre“ begeistern und auch bestehende Unterstützer wieder mehr ins Boot holen. Das war schon mal sehr positiv. Die größte Herausforderung war die Vorausplanung für die ganze Saison. Vom Kaderbudget, über die Wohnungen, bis hin zu den neu aufzustellenden Werbemaßnahmen etc. Durch viel Erfahrung, die wir in unserer ersten Saison sammeln konnten, sind wir aktuell natürlich schon um einiges klüger und mit mehr Feedback in den meisten Bereichen aufgestellt! Da mein Aufgabenbereich die Finanzen sind, sind auch meine Ziele für die kommende Saison klar abgesteckt. Den Verein weiterhin mit positiven wirtschaftlichen Zahlen zu führen und das Budget weiterhin zu erhöhen.“  

Auch wenn wir nicht alle Ziele in unserer Premierensaison erreicht haben, erhielten wir eine sehr große Wertschätzung von unsere treuen Fans, die sich teils persönlich bei uns bedankt haben, dass es überhaupt mit dem Eishockey in Zell am See weiterging und trotz der durchwachsenen Saison sehr zahlreich in die Halle pilgerten! Dies sehen wir als Auftrag für die kommende Saison, welcher wir sehr positiv entgegenblicken!


Bevor wir jetzt endgültig mit den Vorbereitungen für die neue Saison durchstarten, dürfen wir uns noch bei allen bedanken die es überhaupt ermöglichen in der kleinen Bezirkshauptstadt Zell am See, Sport auf diesem Niveau zu erleben. Danke an alle Sponsoren Partner und Gönner, an die Stadt und den Tourismusverband, sowie der FREGES Zell am See. Danke an alle Medienvertreter für die durchwegs positive Berichterstattung. Ein riesen Dankeschön allen Freiwilligen und Ehrenamtlichen die einen Spielbetrieb in dieser Größenordnung überhaupt erst ermöglichen!


Ganz zum Schluss dürfen wir uns noch einmal bei allen Zusehern, Saisonkartenbesitzern und Mitgliedern für eure Unterstützung bedanken. Danke Icebreakers für den tollen positiven Support die gesamte Saison über. Ihr geht voran, seid unser siebter Mann, ob´s stürmt, ob´s schneit, egal wie weit! Bei fast jedem Spiel seid ihr dabei gewesen und habt uns bedingungslos unterstützt!


Vergelt´s Gott!