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Lange Zeit sah es nach einem Punktezuwachs für die Zeller Eisbären aus, doch späte Tore von Laibach besiegeln eine unglückliche Heimniederlage.

Die Eisbären, heute ohne Scholz und Machreich, wurden zu Beginn des Spiels in die Defensive gedrängt. Der Tabellendritte Olimpija drängte auf einen schnellen Führungstreffer. Mit vollem Einsatz gelang es den Zellern allerdings dem Druck standzuhalten und nur wenige Chancen zuzulassen. Die erste Chance der Hausherren, durch Nageler, etwa zu Mitte des ersten Drittels, führte dazu, dass die Eisbären besser in die Partie fanden. Laibach blieb zwar optisch überlegen, musste aber bei Gegenstößen aufpassen nicht in Rückstand zu geraten. Dinhopel und Gaffal vergaben für Zell am See. Hinten zeigten die Spieler des EKZ körperliche Präsenz und hielten gut dagegen. Das erste Drittel endete somit torlos.

Im zweiten Abschnitt blieb die Partie offen. Die Gäste waren weiterhin spielbestimmend, konnten sich aber nicht zu viele klare Torchancen herausspielen. Wenn sie doch einmal durch die dicht gestaffelte Zeller Verteidigung durchkamen war Dominik Frank der Fels in der Brandung. Vorne lauerten die Eisbären auf ihre Chance und schlugen in Minute 27 zu. Der bärenstarke David Franz, der unter anderem mit vollem Einsatz und schönen Checks glänzte stoppte einen Schlagschuss von Hansson und netzte anschließend trocken ein. Obwohl die Eisbären offensiv nur vereinzelt zu Möglichkeiten kamen, schafften sie es gut die Slowenen vom eigenen Tor fernzuhalten. Zwar zeigten die Gäste einige Puckstaffeten und ließen die Scheibe gekonnt zirkulieren, in den Slot schafften sie es aber nur selten. Daher gingen die Zeller mit einer nicht unverdienten 1:0 Führung in den letzten Spielabschnitt.

Drittel drei begann gleich mit einer guten Möglichkeit für LeBlanc. Goalie Us von Laibach wandte aber einmal mehr seinen bereits bekannten Trick an, das eigene Tor, bei Gefahr, aus der Verankerung zu reißen und so eine Spielunterbrechung zu forcieren. Mit Fortdauer des Drittels erhöhte Laibach den Druck kontinuierlich. Die Defense der Eisbären konnten zwar nicht jeden Angriff verhindern, hielt aber weiterhin wacker dagegen. Wenn einmal ein Slowenischer Angreifer durchkam war aber beim starken Dominik Frank Endstation, der die Führung mit sehenswerten Saves festhielt. Nachdem LeBlanc bei einem Breakaway behindert wurde, gab es vermeintlich Zeit zum Verschnaufen, für die Zeller, denn ein Laibacher musste auf die Strafbank. Allerdings konnte Koren in diesem Überzahlspiel, acht Minuten vor dem Ende, eine Unkonzentriertheit der Eisbären ausnutzen und ein Breakaway zum Ausgleich verwerten. Die folgenden Minuten verliefen ohne nennenswerte Torchancen, die Partie lebte von der Spannung. Als alles schon nach einer Verlängerung aussah, wechselten die Zeller schlecht. Laibach nutzte das eiskalt aus und ging eineinhalb Minuten vor Spielende erstmals in Führung. Greg Holst warf noch einmal alles nach vorne und nahm auch Frank aus dem Tor. Die Gäste fixierten mit einem empty-net-Tor in den Schlusssekunden den Sieg, die Eisbären belohnen sich einmal mehr nicht für eine gute Leistung und holen auch im vierten Aufeinandertreffen mit dem slowenischen Hauptstadtklub keine Punkte.

 

Alps Hockey League Runde 34:
EK Zeller Eisbären vs. HK SZ Olimpija Ljubljana 1:3 (0:0;1:0;0:3)
Spielort: Zeller Eishalle
Schiedsrichter: Fichtner Patrick, Loicht Thomas, Reisinger Gerhard, Riecken Simon

Torfolge:
1:0 27/PP1 #14 Franz (#89 Hansson, #9 Oakley)
1:1 53/SH1 #19 Koren
1:2 59/EQ #91 Jezovsek (#81 Rajsar, #20 Koblar)
1:3 60/EN #20 Koblar (#91 Jezovsek, #81 Rajsar)


Nächstes Spiel:
HDD Jesenice vs. EK Zeller Eisbären
Samstag, 26.01.2019, 18:00 Uhr, Podmezakla Jesenice